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Gefreite Zogg darf weitermachen

Seit dem 1. August stehen zehn neue Zeitmilitär-Spitzensportler bei der Armee für vier Jahre unter Vertrag. Eine davon ist die Wartauerin Julie Zogg.
Julie Zogg wird bis zu den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking vom Schweizer Militär unterstützt. (Bild: PD)

Julie Zogg wird bis zu den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking vom Schweizer Militär unterstützt. (Bild: PD)

Die drei Athletinnen und sieben Athleten werden im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking unterstützt. Er glaube an die heutige Generation, an alle die Militärdienst leisten, sagte Korpskommandant Daniel Baumgartner zu seinen neuen Mitarbeitenden, die als Spitzensportler mit einer 50-Prozent-Anstellung einen besonderen Status haben. «Ihr werdet beobachtet», so der Ausbildungschef, der erwartet, «dass ihr uns alle mit euren Leistungen zum Träumen bringt». Baumgartner wies die Zeitmilitär-Spitzensportler aber auch darauf hin, dass sie in der Öffentlichkeit erwähnen sollen, dass sie von der Armee unterstützt werden: «Outen Sie sich».

«Anstellung sichert mir ein regelmässiges Einkommen»

Die Anstellung sei momentan sehr wichtig für sie, sagt Julie Zogg. Die 25-jährige Snowboarderin aus Weite, die seit einem Jahr in Mels wohnt, ist eine der zehn Wintersportler. Sie freut sich über die Unterstützung des Bundes. «Die Anstellung sichert mir ein regelmässiges Einkommen», so die Olympia-Sechste im Parallel-Snowboard, «ich freue mich, dass die Armee weiter hinter mir steht.» Seit drei Jahren erhält Zogg, die den Grad Gefreite trägt, als Zeitmilitär-Spitzensportlerin die Bundesunterstützung. Wichtig ist diese für die Profisportlerin, da sie kürzlich ihren Kopfsponsor verlor. Eine der Haupteinnahmequellen der Snowboarderin. Die Suche nach einem neuen Sponsorenpartner blieb für Julie Zogg bislang erfolglos. «Es ist nicht einfach, neue Sponsoren zu finden. Ich hoffe, es öffnet sich noch ein Törchen.»

Weitere bekannte Zeitmilitär-Spitzensportler sind die Olympiamedaillengewinner Ramon Zenhäusern und Marc Bischofberger. Neben den Zeit- militärs sind es die Spitzensport-WKs, die man nach der Spitzensport-Rekrutenschule absolvieren kann. Neben den 30 anrechenbaren Diensttagen können die Athleten bis zu 100 freiwillige Diensttage für Training und Wettkampf pro Jahr absolvieren, die mit Erwerbsersatz und Sold entschädigt werden.

Ausbildungschef Baumgartner liess weiter durchblicken, dass geplant ist, die Spitzensport-Rekrutenschule auszubauen. Mit dem Ziel, künftig mehr als die bis heute rund 70 Spitzensport-Rekruten pro Jahr ausbilden zu können. (sda/sl)

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