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Gauschla-Berglauf: Der Seriensieger hat wieder zugeschlagen

Arnold Aemisegger ist der ungekrönte König des Gauschla-Berglaufs. Seit 2012 ziert er die Ranglistenspitze.
Robert Kucera
Neue Siegerin am Gauschla-Berglauf: Petra Summer. (Bild: Robert Kucera)

Neue Siegerin am Gauschla-Berglauf: Petra Summer. (Bild: Robert Kucera)

Als Arnold Aemisegger als erster Läufer auf die kurze Zielgerade einbog, war niemand überrascht. Denn dieses Bild gab es bereits in den letzten sieben Jahre. Der Triesenberger hat den Gauschla-Berglauf am Sonntag zum achten Mal in Folge gewonnen.

«Es ist nicht selbstverständlich, dass man Jahr für Jahr gesund ist und am Start stehen kann»,

hält der Seriensieger fest. Er weiss, wovon er spricht: «Ich war mir gar nicht sicher, ob ich dieses Jahr starten kann. Denn vor drei Wochen habe ich mir einen Muskelfaserriss zugezogen. Seither habe ich praktisch nicht mehr trainiert. Deshalb bin ich umso glücklicher, dass es erneut geklappt hat», so Aemisegger.

25 Bilder

Impressionen des 22. Gauschla-Berglaufs

Nach zwei Kilometern das Tempo verschärft

Der starken Konkurrenz traute er es zu, für eine Wachablösung zu sorgen. Die ersten zwei Kilometer lief er deshalb abwartend. Statt Vollgas ging er mit Bedacht ins Rennen. Doch nach diesen 2000 Metern war ihm das Tempo dann doch zu langsam – und zog an. Nur noch Jan Walter vermochte mitzuhalten.

Doch drei Kilometer später war es auch um seinen härtesten Widersacher geschehen. «Er blieb hartnäckig dran. Aber ich merkte, dass er bei den steileren Abschnitten Mühe hatte.» Um sich kontinuierlich abzusetzen, reichte es, das Tempo zu halten.

Der erste Saisonsieg

Abwechslung auf dem obersten Treppchen des Siegerpodests ist dafür bei den Frauen garantiert. Die Voralbergerin Petra Summer gewann erstmals das Bergrennen. «Es lief mir von Anfang super, ich bin schwer zufrieden mit dem Lauf», äussert sie sich. Rang eins bei der 22. Austragung des Gauschla-Berglaufs bedeutet ihr auch deshalb so viel, weil sie in diesem Jahr mit zahlreichen Ehrenplätzen auf dem Podest vorlieb nehmen musste.

«Endlich der Sieg. Ich bin happy»,

teilt sie überglücklich mit und gönnt sich nun eine Pause. «Das ist ein super Abschluss der Saison.»

Den Sieg verdiente sich Summer mit einer wohl überlegten Taktik. «Ich bin eine Läuferin, die ziemlich langsam anfängt und dann das Feld von hinten aufrollt.» Diese gute Einteilung des Rennens trug Früchte. Bei Kilometer Acht hat sie die Führende ein- und überholt. Zur neuen Strecke sagt sie: «Sie ist abwechslungsreich und kurzweilig. Mal flach, dann steil. Mal Asphalt und dann Waldweg.» Summer hatte sogar Zeit, die Gegend anzuschauen.

«Die Aussicht ist super. Ich komme nächstes Jahr wieder.»

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