Gamser Tischfussball-Duo hat Rang eins verteidigt

Am Wochenende fand im Billard- und Tischfussballcenter Buchs das letzte Turnier der Helvetia Swiss Tablesoccer Series statt. Patrik Landolt und Stefan Schöb (TFV Gams) verblieben an der nationalen Spitze.

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Hochbetrieb am Turnierwochenende im Center. Vorne rechts spielt das Duo Patrik Landolt und Stefan Schöb (in rot). (Bild: PD)

Hochbetrieb am Turnierwochenende im Center. Vorne rechts spielt das Duo Patrik Landolt und Stefan Schöb (in rot). (Bild: PD)

Mit 40 Teams startete am Samstag das prestigeträchtige Offene Doppel. Zum Favoritenkreis zählten auch die beiden Gamser Patrik Landolt und Stefan Schöb, die das nationale Ranking vor dem Turniertag anführten.

Die Vorrunde im Offenen Doppel (sechs Spiele) begann für die beiden topgesetzten Gamser alles andere als gut. Mit zwei Unentschieden und zwei Niederlagen standen sie vor den letzten beiden Vorrundenspielen bereits vor dem Aus – und dies ausgerechnet am Heimturnier. Die beiden nächsten Spiele würden somit entscheiden sein, wollte das Duo das nationale Ranking auch nach dem Turnier noch anführen. Mit voller Konzentration und bedingungslosem Siegeswillen schafften Landolt/Schöb dann den Turnaround und brachten die zwei notwendigen Siege (6:2 und 6:1) klar ins Trockene.

In der Hoffnungsrunde von Erfolg zu Erfolg geeilt

Aufgrund der suboptimalen Vorrunde gestaltete sich auch die K.O.-Runde für Landolt/Schöb als schwierig. Bereits in der zweiten Runden trafen sie auf die Vorrundensieger, was prompt eine Niederlage und den Weg in die sogenannte Hoffnungsrunde bedeutete.

Im Tischfussball wird häufig ein Doppel-K.O. gespielt. Das heisst: eine Niederlage ist erlaubt und der Turniersieg muss dann über die länger dauernde Verlierer-Seite erkämpft werden. Dort nahm das Duo aber endlich Fahrt auf und setzte sich gegen fünf Konkurrenten durch – darunter auch das in der Vorrunde auf Platz zwei rangierte und als Mitfavorit gehandelte Goldacher Team Dimitri Stingelin/Patric Kasier.

Im Viertelfinal, im sogenannten Spiel «4 auf 3» (Sieger ist mindestens Dritter und spielt um den Einzug ins Final von der Hoffnungsrunde, während der Verlierer das Turnier auf dem vierten Platz beendet) reichte dann die Kraft, aber auch das Wettkampfglück von Patrik Landolt und Stefan Schöb nicht mehr, um einen weiteren Exploit zu schaffen.

Der schärfste Rivale rückt Gamsern auf die Pelle

Landolt/Schöb beendeten das Turnier auf dem vierten Platz und mussten nun gebannt auf den Ausgang des Finals warten. Ihr erster Verfolger, Hannes Wallimann (TFC Luzern) war noch im Rennen und konnte somit Punkte im nationalen Ranking gut machen. Und so kam es dann auch: Wallimann setzte sich mit seinem Spielpartner Pascal Salzgeber (Capricorn Tablesoccer Chur) im Final durch.

Erfreulicherweise konnten Landolt/Schöb die Führung in der nationalen Wertung auch mit dem undankbaren vierten Platz knapp behaupten. Weitere Punkte können die Spieler in den verbleibenden Regionalturnieren sammeln. Wobei die Gewichtung deutlich tiefer ist. Man darf gespannt sein, ob es dem Gamser Duo bis zum Schluss gelingt, den ersten Platz zu verteidigen. Doch die Kollegen vom Tischfussballverein Gams aber auch Patrik Landolt und Stefan Schöb sind guter Dinge. Die Qualifikation für die Schweizer Meisterschaften im Januar 2019 ist auf jeden Fall schon gesichert.

Top-Ten-Platz im Einzel für Patrik Landolt

Im Offenen Doppel spielten neun weitere Gamser mit. Patrick Scherrer und Marc Schäpper (Rang 27), Rino Eggenberger und Daniel Willi (36.) sowie Joel Neubauer und Daniel Ortlieb (39.) vermochten sich nicht für die Finalrunde zu qualifizieren. Bester Gamser nach der Vorrunde war Mario Scherrer, der zusammen mit Michael Meyer (Goldach) spielte. Ihren neunten Platz konnte das Duo in der K.O.-Runde nicht bestätigen, am Ende resultierte Rang 17. Derselbe Rang ging an Mathias Spreiter und Oliver Wildhaber, nach der Vorrunde auf Platz 12.

Im Neuling-Doppel konnte das Gamser Team Neubauer/Ortlieb nicht über sich hinaus wachsen. Sie beendeten das Turnier auf dem letzten Platz. Im Offenen Einzel gelang es den Gamsern nicht mehr, ganz vorne mitzuspielen. Patrik Landolt landete auf Platz sieben, Scherrer auf Platz 21. (pd)