Veränderungen für eine sichere Zukunft des Quellrock Open Air

Am 21. und 22. Juni rockt der Freudenberg in Bad Ragaz wieder. Flogging Molly, Chlyklass, Dabu Fantastic oder Bligg sind nur einige der Stargäste am Quellrock Open Air in der Burgruine.

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Kommt immer wieder gerne ans Quellrock: Der Schweizer Musiker Bligg ist heuer einer der Headliner in Bad Ragaz. (Bild: PD)

Kommt immer wieder gerne ans Quellrock: Der Schweizer Musiker Bligg ist heuer einer der Headliner in Bad Ragaz. (Bild: PD)

(pd) Es wird auch für die Bad Ragazer Macher vom Quellrock Open Air immer herausfordernder, das Festival auf gesunden, finanziellen Beinen halten zu können. Zwar dürfe man auf eine gute und breit abgestützte Unterstützung von Sponsoren, Gemeinde, Kanton und Partnern zählen, jedoch mögen diese die stetig steigenden Kosten für Infrastruktur, Bewilligungen und primär die Gagen langfristig nicht mehr decken. Das geht aus einer Medienmitteilung des Veranstalters hervor. Bei den Ticketpreisen sei das vertretbare Kostendach irgendwann erreicht und so hat sich das OK zum Ziel gesetzt, im Rahmen einer Mehrjahresstrategie Massnahmen zu planen, welche den Erhalt vom Open Air sicherstellen sollen.

Auf dem Gelände wird neu bargeldlos bezahlt

Mit der Einführung vom bargeldlosen Zahlungssystem, sprich Cashless, setzt das Quellrock Open Air das um, was an grossen Festivals schon zur Tagesordnung gehört. Die Gäste profitieren künftig vom neuen Zah-lungssystem, indem sie das persönliche Armband bereits im Voraus per Kreditkarte aufladen können. Nach vorgängig erfolgter Online-Registration kann beim Verlust vom Armband dieses sofort gesperrt und durch ein neues ersetzt werden. Der Geldwert vom verlorenen Armband wird dann automatisch auf das neue Armband übertragen. Nach dem Festival wird das Guthaben innert weniger Tage auf das bei der Registration hinterlegte Bankkonto zurücküberwiesen.

Selbstverständlich kann der Chip auf dem Armband auch vor Ort wieder aufgeladen werden. Dazu stehen den Besuchern mehrere Kassen sowie ein Infopoint auf dem Festgelände zur Verfügung. Die Veranstalter versprechen sich zudem eine noch schnellere Abwicklung und kürzere Wartezeiten bei den Ausgabestellen.

Die Aufbauarbeiten sind bereits im Gang

«Wir sind uns bewusst, dass unsere Gäste in diesem Jahr mit ein paar Neuerungen konfrontiert werden», erklärt der langjährige OK-Präsident Andy Hartmann.

«Schlussendlich ist es aber unser Ziel, den über 4000 Gästen das Festival auch in Zukunft noch anbieten zu können. Dazu müssen auch wir uns verändern und Anpassungen vornehmen sowie weiterhin während des ganzen Jahres in ehrenamtlicher Arbeit Vollgas geben.»

In diesen Tagen haben die Aufbauarbeiten auf dem Festgelände begonnen. Diese dauern jeweils knapp zwei Wochen.

www.quellrock.ch