Für den Squashclub Grabs bedeutet der Saisonabbruch noch nicht das Ende

Die Titeljagd ist für die lokalen Teamsportler vorbei. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt.

Robert Kucera
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Noch steht in den Sternen, ob Yannick Wilhelmi und seine Grabser Kollegen um die Titelverteidigung spielen können.

Noch steht in den Sternen, ob Yannick Wilhelmi und seine Grabser Kollegen um die Titelverteidigung spielen können.

Bild: Robert Kucera

«Das ist gar nicht cool. Ich hätte sehr gerne gespielt», sagt Squashspieler Yannick Wilhelmi. Zusammen mit seinen Teamkollegen vom Squashclub Grabs hat er die NLA-Qualifikationsphase gewonnen und die Werdenberger hätten Ende März die Playoffs bestreiten sollen.

«Ich verstehe den Entscheid. Es ist ein zu hohes gesundheitliches Risiko für alle.» Doch das letzte Wort ist im Squash noch nicht gesprochen. Wilhelmi hofft, dass die Corona-Virus-Krise bald vorbei ist und die Playoffs nachgeholt werden. Denn er will sich den Schweizer Meistertitel erkämpfen – und diesen nicht geschenkt erhalten. Denn das Szenario, dass der Quali-Sieger Meister ist, steht auch noch im Raum.

Während der Playoffs aus der Welt herausgerissen

Kein Fünkchen Hoffnung gibt es dagegen für NLA-Vollyballerin Samira Sulser. Die Wartauerin konnte mit ihrem Team Volley Düdingen gerade noch die Playoff-Viertelfinal-Serie gegen Cheseaux zu Ende spielen (3:0 nach Siegen), zum Halbfinal-Kracher gegen Quali-Sieger Sm’Aesch Pfeffingen kommt es nun aber nicht mehr. «Das ist keine einfache Situation. Denn in der spannendsten Zeit der Saison wird die Meisterschaft abgebrochen», sagt Sulser.

Saisonende vor Playoff-Halbfinal: Samira Sulser (rechts).

Saisonende vor Playoff-Halbfinal: Samira Sulser (rechts).

Bild: Robert Kucera

Die 24-Jährige bedauert dies sehr. «Diese Saison wäre für uns was drin gelegen. Wir hätten eine Chance auf den Titel gehabt.» Ob Training, Playoff-Spiele oder Schule – bei Samira Sulser fällt jetzt alles aus. «Man wird aus der Welt herausgerissen», beschreibt sie das Gefühl.