Früher grüsste im Werdenberg der Frühling mit der Post

Briefe und Ansichtskarten waren einst die gängigen Kommunikationsmittel, auch in der schönsten Jahreszeit. Ein paar dieser Karten sind in der Region Werdenberg der Nachwelt erhalten geblieben.

Hansruedi Rohrer
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Wiesenzwerge des Zeichners Kreidolf auf einer alten Pro Juventute-Postkarte.
7 Bilder
1934 ging dieser «Zwergligruss» an eine Empfängerin im Buchser Altendorfquartier.
Diese Karte aus dem Jahr 1924 erreichte eine Frau Schwendener in Buchs.
Schon im Frühling sonnengebräunte Skifahrer, Postkarte aus dem Jahr 1950.
Diese Frühlingsgrüsse schickte «Papa» aus Buchs am 10. Mai 1901 (amerikanische Schreibweise) an Hans Mueller nach Cleveland, USA.
«Nur einmal im Jahr blüht der Mai ...» – Gruss aus Grabs um 1900.
Auf Wiedersehen: «duftender Gruss im Frühlingskleid». Um das Jahr 1910.

Wiesenzwerge des Zeichners Kreidolf auf einer alten Pro Juventute-Postkarte.

Bild: Hansruedi Rohrer

Ob an Weihnachten und Neujahr, zu Ostern oder Pfingsten, zum Geburtstag oder zur Taufe, als Feriengruss oder zum Schulanfang, Menschen sandten sich früher gegenseitig die schönsten, buntesten und kreativsten Glückwünsche bei allen Gelegenheiten.

Ein Kommunikationsmittel mit Romantik und Witz

Die thematische Vielfalt dieser aus heutiger Optik ganz lieblichen Postkarten war sehr gross. Damals spielte die Geschwindigkeit der Übermittlung noch keine grosse Rolle. Vielmehr zählte der persönliche Gruss, und etwas Romantik oder Witz gehörten jeweils auch dazu. Die Postkarte war einst das populärste Kommunikationsmittel. Dazu kamen auch jene, die den Frühling zum Motiv nahmen.