Freizeit
Das KOJ startet in Buchs und in Sevelen mit der mobilen Skateanlage

Seit Januar haben Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Buchs, Gams, Sevelen und Wartau an diesem Projekt gearbeitet. Die Begeisterung der insgesamt rund 40 beteiligten Jugendlichen war hoch.

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Elia Wachter aus Buchs übt Tricks mit dem Skateboard.

Elia Wachter aus Buchs übt Tricks mit dem Skateboard.

Bild: PD

(pd) In der vorübergehend eingerichteten Werkstatt des Kompetenzzentrums Jugend (KOJ) in Buchs haben Jugendliche aus der Region seit Januar verschiedene Rampen und Rails gebaut. Diese werden nun zeitweise als mobiler Skatepark in allen sechs Gemeinden der Region aufgestellt und zum Skaten und Scooterfahren zur Verfügung gestellt. Die mosKOJ (für «mobile Skateanlage KOJ») wird beim Bushof am Buchser Bahnhof von heute Samstag bis am 30.April und auf dem Parkplatz des FC Sevelen vom 12. bis am 29. April ausprobiert – alle Interessierten, Jung und Alt, sind willkommen. Danach wird «mosKOJ» an andere Plätze und auch in andere Gemeinden weiterziehen, heisst es in einer Medienmitteilung der Verantwortlichen.

Ein Bedürfnis für Skaten und Scooterfahren

In der Region Werdenberg gibt es viele junge Menschen, die Scooter fahren oder skaten, stellt das KOH fest. Sie nutzen vorwiegend die vorhandenen Parks im benachbarten Liechtenstein oder sind auch auf öffentlichen Plätzen in den eigenen Gemeinden unterwegs, üben dort die verschiedenen Tricks und Sprünge. Mittlerweile gibt es in Schaan eine regionale Skatehalle und in Buchs konnte eine weitere Möglichkeit als Zwischennutzung eröffnet werden. Es hat sich gezeigt, dass die vorhandenen Optionen rege genutzt werden und ein grosser Teil der Jugendlichen dieser Freizeitaktivität nachgeht, sofern die Möglichkeit dazu vorhanden ist. Mit der mobilen Skateranlage wird sich zusätzlich zeigen, wie gross das Bedürfnis bei den Jugendlichen ist.

Jugendliche haben die Anlage selbst gebaut

Seit Januar haben vorwiegend Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Buchs, Gams, Sevelen und Wartau am Projekt gearbeitet. Nach einer gründlichen Anleitung bezüglich Metallbearbeitung wurden die Metallgestelle hergestellt. Planen, Sägen, Schleifen und Schweissen der Stahlprofile gehörten genauso dazu, wie logisch überlegen, genaues Arbeiten und Teamwork.

Während der Freizeit kamen junge Menschen zwischen 12 und 16 Jahren jeweils Dienstag-, Donnerstag- oder Freitagabend, Mittwochnachmittag und Samstagvormittag in die bescheidene Werkstatt beim Werdenberger See und bauten an den Konstruktionen. Die Begeisterung der insgesamt rund 40 beteiligten Jugendlichen war hoch, alle haben ihren Teil dazu beigetragen, dass nun zwei Skateanlage-Sets für den mobilen Einsatz zur Verfügung stehen – Waves, Rails, Boxen und Kicker, die zu einem kleinen Park zusammengestellt werden können. Nach dem Feuerverzinken wurden die Elemente mit Fahrzeugbauplatten bestückt und sind ab 10. April in Buchs sowie ab 12. April in Sevelen einsatzbereit.

Ein Freizeitgarten am Bushof in Buchs...

Vor allem die mobile Skateanlage wird bei der früheren Wendeschleife eine besondere Anziehung für Skaterinnen und Skater und Scooterfahrerinnen und Skooterfahrer haben. Auch Street Rackets, Einrad, Jonglieren und weitere Aktivitäten stehen während den Frühlingsferien vom 10. bis 30. April bereit zum Testen und Einüben. Mitmachen ist kostenlos und während den Öffnungszeiten 10 bis 20 Uhr wird eine Aufsichtsperson anwesend sein (Montag, 26. bis Freitag, 30. April wird von 16 bis 20 Uhr offen sein).

Wegen der Pandemie werden die vor Ort angeschlagenen Schutzmassnahmen einzuhalten sein und die Anzahl der Teilnehmenden kann bei Bedarf beschränkt werden. Mindestalter ist 6 Jahre und ab 18 Uhr wird die «mosKOJ» nur für über 14-Jährige zur Verfügung stehen.

...und ein Skateparadies beim Parkplatz FC Sevelen

Die mobile Skateanlage und das Projektmobil des KOJ Werdenberg werden allen Jugendlichen während den Frühlingsferien zur Verfügung stehen und sind bei schönem Wetter im Einsatz. Die Anlage, Spiele und das Equipment des Projektmobiles stehen zur Nutzung bereit.

Mitmachen ist kostenlos. Wegen der Pandemie werden auch hier die vor Ort angeschlagenen Schutzmassnahmen einzuhalten sein. Das Mindestalter für die Nutzung der Anlage ist ebenfalls sechs Jahre und die Nutzungsbedingungen werden vor Ort ausgehängt sein. Am 29. April wird die Anlage wieder abgebaut und im Verlauf des Jahres wiedermal in der Gemeinde Sevelen im Einsatz stehen.