Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Freiluftzimmer im Toggenburg kommen gut an

Kurz vor Ende der 45-Tage-Aktion «Immobilienbefreite Hotelzimmer» ist die Bilanz positiv. Die Suiten «Schwendisee» und «Burst» sind ausgebucht, bei «Stump’s Alpenrose» sind noch wenige Termine frei.
Adi Lippuner
Biobauer Bruno Forrer und seine Partnerin Manuela Jenal sind die Gastgeber der Suite «Burst», einer der begehrten Übernachtungsmöglichkeiten unter freiem Himmel. (Bild: Adi Lippuner)

Biobauer Bruno Forrer und seine Partnerin Manuela Jenal sind die Gastgeber der Suite «Burst», einer der begehrten Übernachtungsmöglichkeiten unter freiem Himmel. (Bild: Adi Lippuner)

Wenn die Brüder Frank und Patrik Riklin ihre Hand im Spiel haben, ist für Aufmerksamkeit gesorgt. So auch bei der über Toggenburg Tourismus vermarkteten Aktion «Immobilienbefreite Hotelzimmer». An drei Standorten wurden Doppelbetten in freier Natur aufgebaut, je eines hoch über dem hinteren Schwendisee, im Burst mit Panoramablick und beim Hotel Stump’s Alpenrose. Die Aktion läuft noch bis zum ersten Septemberwochenende und ist, wie ein Blick auf die Reservationen zeigt, ein voller Erfolg.

Die Suite «Burst» steht auf dem Land von Bruno Forrer und bietet freien Blick auf die sieben Churfirsten, den Schafberg und den Säntis. «Ein durch und durch idyllischer Platz, der von den Gästen sehr gelobt wird», so der Landbesitzer. «Naturliebhaberinnen und -Liebhaber aus der ganzen Schweiz aber auch aus Europa haben während der vergangenen Wochen bei uns im obersten Toggenburg übernachtet und sich dieses ganz besondere Erlebnis gegönnt», blickt Bruno Forrer zurück.

Sternennächte und wenig Regen

Die Trockenheit, welche den Bauern während der vergangenen Wochen zu schaffen machte, kam dem Tourismusprojekt entgegen. «Die Gäste mussten nur während einigen Nächten in der Alternativunterkunft schlafen, im Burst ist dies eine einfache Alphütte», so Bruno Forrer. Dass die Möglichkeit, entweder unter dem Sternenhimmel oder in einer bescheidenen Unterkunft zu schlafen, bei den Gästen so gut ankommt, sei nur auf den ersten Blick erstaunlich.

«Die Menschen suchen das besondere Erlebnis, sie wollen den Kontakt zur Natur und doch in einem Bett schlafen. Wenn dazu noch ein Verwöhn-Programm mit Butler, welcher den Frühstückskorb ans Bett bringt, zum Arrangement gehört, umso besser», ist der Landwirt überzeugt. Auch der Weg zum Bett unter freiem Himmel, der am besten in wetterfesten Schuhen bewältigt wird, sei für niemanden ein Problem. Kommt dazu, dass anstelle der in einem Hotel üblichen, komfortablen Nasszelle mit einer einfachem Toilette im nahe gelegenen Alpgebäude und einem Brunnen mit fliessend kaltem Wasser Vorlieb genommen werden muss. Bruno Forrer und seine Partnerin Manuela Jenal standen von Anfang an hinter der Idee, für einmal ein besonderes Projekt im Bereich Agrotourismus zu unterstützen. «Wir wussten vor dem Start nicht, wie das Ganze ankommt, haben uns aber zum Mitmachen entschieden.» Es sei ein, für das Toggenburg wichtiger Beweis, dass gemeinsam etwas Gutes realisiert werden könne.

International positives Echo ausgelöst

«Das Hotel Stump’s Alpenrose als Drehpunkt für die Gäste, der Butler, welcher die Leute zu den frei stehenden Betten begleitet und auch den Frühstückskorb bringt, die beiden Landwirte, welche Investitionen getätigt haben und Toggenburg Tourismus als unterstützende Organisation im Hintergrund haben der Idee der Gebrüder Riklin zum Durchbuch verholfen», ist Bruno Forrer überzeugt. So haben wir nicht nur regional, sondern Schweizweit und sogar international ein positives Echo erfahren dürfen und das tut unserem Tal gut.»

Roland Lichtensteiger, Leiter Marketing und Kommunikation bei Toggenburg Tourismus, erklärt auf Anfrage, dass die Buchungen kurz nach dem Aufschalten im Viertelstundentakt erfolgten. «Die Brüder Riklin sind für ihre Aktionen bekannt und haben, nach den Erfolgen im Appenzellerland und im Kanton Graubünden, ihre Kontakte genutzt und Interessenten informiert.»

Das neue Angebot habe viele Gäste ins Toggenburg gebracht, welche erstmals anreisten. «Wir haben die Details zwar noch nicht ausgewertet, aber die Rückmeldungen der Butler zeigen, dass neue Gäste angesprochen wurden,» so Roland Lichtensteiger gegenüber dem W&O. Und auf die Frage, ob das erfolgreiche Projekt auch nächsten Sommer wieder aufgebaut werde, war zu hören: «Dieser Entscheid ist noch nicht gefällt, wir werden das Ganze nach Abschluss der Aktion auswerten.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.