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Forstgemeinschaft Grabus verlegt den Standort nach Buchs

Für rund 4 Millionen Franken baut die Ortsgemeinde Buchs im Rietli einen neuen Werkhof. Er wird zum Büro-, Personal- und Maschinenstandort der Forstgemeinschaft Grabus. Zweiter Ankermieter wird das EW Buchs.
Heini Schwendener
Das Wohnhaus (oben links) bleibt bestehen, der Werkhof der Ortsgemeinde Buchs hingegen wird abgerissen und neu gebaut. (Bild: PD)

Das Wohnhaus (oben links) bleibt bestehen, der Werkhof der Ortsgemeinde Buchs hingegen wird abgerissen und neu gebaut. (Bild: PD)

Die Werkhof-Parzelle Nr. 1379 im Rietli gehört der Ortsgemeinde Buchs. Auf der 6570 Quadratmeter grossen Fläche stehen derzeit ein Wohnhaus mit integrierten Sanitärräumen für das Werkhofpersonal, eine Werk- und Abbundhalle sowie eine Funkantenne von Salt. Die Restfläche wird grösstenteils als Holzlagerplatz genutzt. Mieterin des gesamten Werkhofs mit Sanitärräumen ist die Forstgemeinschaft Grabus der drei Ortsgemeinden Grabs, Buchs und Sevelen. Die Ortsgemeinde Buchs plant nun, auf dieser Parzelle einen neuen Werkhof für die beiden Ankermieter Grabus und Elektrizitätswerk Buchs (EWB) zu bauen.

Auslöser ist eine Anfrage des EWB, das einen Ersatzstandort für sein Lager in der Mühle Altendorf sucht.

Zwei Hofräume mit übersichtlichen Vorplätzen

Das Projekt sieht den Abbruch des alten Werkhofs und einen Neubau für die gemeinsame Nutzung durch das EWB und Grabus vor. Das Grundstück befindet sich in der Zone für öffentliche Bauten und wird vom Frohlweg her erschlossen. Gebaut wird ein einteiliger Baukörper, bestehend aus zwei grossen, unbeheizten Hallentrakten sowie einem beheizten Kopfteil des Gebäudes. Durch die Situierung des neuen Werkhofs und dessen Gesamtform entstehen zwei Hofräume mit übersichtlichen Vorplätzen und genügend Manövrierflächen vor den Einstellhallen. Im Aussenbereich gibt es neben diesen Manövrierflächen auch ungedeckte Lagerflächen, etwa 30 Parkplätze und einen Waschplatz mit Tankstelle.

Im neuen Werkhof werden letztlich gemäss Auskunft von Heini Senn, Präsident der Ortsgemeinde Buchs, rund 20 Leute ihren Arbeitsplatz haben. Die beiden stützenfreien Hallentrakte für Grabus (südseitig) und EWB (nordseitig) haben je eine Fläche von 36 × 11 Metern. Sie dienen als Unterstand für Fahrzeuge, technisches Zubehör, Werkstätten, Nebenräume, Lagerflächen und Erweiterungsmöglichkeiten innerhalb der Gebäudehüllen.

Büros für Förster im Obergeschoss

Der beheizte Kopfteil des Werkhofs wird in Massivbauweise erstellt und ist von beiden Hofraumseiten separat erschlossen. Im Erdgeschoss gibt es allgemeine WC-Anlagen sowie separate Dusch- und Garderobenräume für das EWB und Grabus. Im Zwischengeschoss sind ein gemeinsamer Aufenthaltsraum mit Kleinküche sowie ein grosser Schulungsraum angeordnet. Die Büros für Grabus sind im Obergeschoss vorgesehen. Beheizt wird dieser Kopfteil des Gebäudes mit einer Holzschnitzelheizung. Auf der Westseite des neuen Werkhofs bestehen Erweiterungsmöglichkeiten für Hallenteile und Nebenräume.

Der Verwaltungsrat der Ortsgemeinde Buchs hat im Dezember 2018 beschlossen, den Neubau Werkhof Rietli mit Anlagekosten von rund 4 Millionen Franken zu realisieren. Mit den beiden Ankermietern EWB und Grabus konnten Vereinbarungen über langfristige Mietverträge unterzeichnet werden. Das eingesetzte Kapital der Ortsgemeinde Buchs wird durch die Mieteinnahmen mit rund 3,5 Prozent verzinst.

Hoffen auf Baustart im Sommer

Gemäss Heini Senn wird derzeit das Baugesuch erarbeitet, «wir hoffen auf einen Baustart nach den Sommerferien. Mit dem Bezug wird im Herbst 2020 gerechnet.» Für die Ortsgemeinde Grabs zeichnet sich eine Lösung ab Die Forstgemeinschaft Grabus wird im neuen Werkhof in Buchs ihren Mannschaftsstandort, ihren Maschinenpark und die Försterbüros haben. Grabus gibt somit ihren Standort in Grabs auf, die Försterbüros werden nach Buchs verlegt. Hans Sturzenegger, Präsident der Ortsgemeinde Grabs, betont, dass innerhalb der drei Ortsgemeinden der Entscheid für die Verlegung von Grabus nach Buchs letztlich einstimmig gefallen sei. Platzmässig sei es in Grabs ohnehin etwas knapp gewesen, «so dass die Verlegung nach Buchs am Schluss ein gute Lösung ist.» Die Ortsgemeinde Grabs wird dannzumal den frei gewordenen Raum in ihrem Werkhof vermieten. Laut Hans Sturzenegger zeichnet sich ein gute Lösung ab, entsprechende Gespräche seien bereits aufgegleist.

Die Holzbündelhalle der Forstgemeinschaft Grabus befindet sich im Werkhof der Seveler Ortsgemeinde im Almeisli. Dort bleibt sie auch. Die Halle muss im Hinblick auf den neuen Werkhof in Buchs etwas verlängert werden, um mehr Brennholz einlagern zu können. Ein entsprechendes Projekt ist bereits bewilligt.

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