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Forstegg-Verantwortliche wehren sich

Unter dem Titel «Was ist los im Altersheim Forstegg Sennwald?» erhebt Leserbriefschreiber Louis Grandchamp mehrere Vorwürfe an die Altersheim-Leitung. In einem gemeinsamen Statement mit Gemeindepräsident Peter Kindler weist Heimleiter Marco Vaccariello die Vorwürfe zurück.
Jessica Nigg
Die Heimleitung habe Kündigungen stets ordnungsgemäss ausgesprochen betonen Heimleiter Marco Vaccariello und Gemeindepräsident Peter Kindler. (Bild: PD)

Die Heimleitung habe Kündigungen stets ordnungsgemäss ausgesprochen betonen Heimleiter Marco Vaccariello und Gemeindepräsident Peter Kindler. (Bild: PD)

«Im Altersheim Forstegg geschehen seltsame Dinge», heisst es in einem Leserbrief von Louis Grandchamp. Mehreren, zum Teil langjährigen, Mitarbeitern sei in den vergangenen Monaten gekündigt worden – oder sie seien zurückgestuft worden. Dabei sei den Mitarbeitern ein Formular zur Unterschrift gereicht worden, auf dem stand, dass die Kündigung in gegenseitigem Einverständnis ausgesprochen worden sei (Leserbrief unten). Von diesem Vorwurf wollen weder Marco Vaccariello, der Leiter des Altersheims Forstegg, noch Sennwalds Gemeindepräsident Peter Kindler etwas wissen. In einer gemeinsamen Erklärung schreiben sie: «Aus personalrechtlichen Gründen können wir uns nicht im Detail zu den Vorwürfen äussern. Aufgrund einer Arbeitsanalyse wurde festgestellt, dass wir in gewissen Bereichen die Stellenprozente reduzieren beziehungsweise umlagern müssen.»

Kündigungen aus wirtschaftlichen Gründen?

Auch das Altersheim müsse wirtschaftlich geführt werden. Den betreffenden Angestellten sei ein entsprechend angepasster Arbeitsvertrag unterbreitet und Zeit eingeräumt worden, diesen anzunehmen oder das Arbeitsverhältnis aufzulösen. Die Frist sei sogar noch erstreckt, der neue Arbeitsvertrag jedoch nicht angenommen worden. «Wir weisen den Vorwurf, nicht korrekt vorgegangen zu sein, entschieden zurück», betonen Gemeindepräsident Kindler und Heimleiter Vaccariello. «Das Altersheim untersteht dem öffentlichen Recht. Die Kündigungen wurden unter Wahrung des rechtlichen Gehörs ordnungsgemäss ausgesprochen.» Die betroffenen Mitarbeiterinnen seien übrigens alle anwaltlich vertreten. «Wie auch in der Privatwirtschaft üblich, haben wir eine Freistellung unter voller Wahrung der gesetzlichen Bedingungen angeboten. Diese wurde auch von ihren Anwälten geprüft, gutgeheissen und angenommen.» Marco Vaccariello und Peter Kindler weisen ausserdem darauf hin, dass für den Betrieb des Heimes der Heimleiter zuständig und verantwortlich sei. Die entsprechenden Personalmassnahmen seien jedoch in Absprache und Zustimmung durch den Gemeindepräsidenten erfolgt. Die weiteren im Leserbrief erhobenen Vorwürfe blieben unkommentiert.

Leserbrief

Was ist los im Heim Forstegg? Im Sennwalder Altersheim Forstegg geschehen seltsame Dinge, wurden doch in den letzten Monaten einigen langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gekündigt zurückgestuft. Oder freigestellt. Dabei wurde ihnen ein Formular zur Unterschrift hingehalten, mit gegenseitigem Einverständnis. Es wurde festgestellt, dass vom näheren Umfeld des Verwalters neue Leute eingestellt wurden, anscheinend zu viel. Mit der Firma Sulser wurde eine Kantinenlieferung vereinbart, die muss aber wieder aufgelöst werden. Warum? Wird doch überall nach gutem ausgebildetem Personal in der Altersbetreuung gesucht sowie in Küche, Reinigung, Wäscherei, Zimmer und besonders in der Alterspflege. Hat die Verwaltung wirklich so viel geschultes Personal zur Verfügung, oder muss es erst geschult werden, was wiederum hohe Kosten verursachen würde! Da es ein Betrieb der Gemeinde ist, sollte der Gemeinderat mal Auge auf diese Veränderung machen. Es sind unsere Steuergelder.

Louis Grandchamp, Buchserstrasse 6, 9469 Haag

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