Flumserberg Ladies Open
Junge Französin in Front: Mit 65 Schlägen bewältigte Charlotte Liautier den Parcours

Mit 7 unter Par hat eine Amateurin aus Frankreich am ersten Tag der Flumserberg Ladies Open allen Proetten die Meisterin gezeigt. Ein seltenes Ereignis fand kurz vor dem Mittag statt: Der Schwedin Sofie Bringner gelang am 11. Loch ein Hole-In-One. Sie sorgte somit für das erste Highlight des Turniers.

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Hole-In-One am 11. Loch: Sofie Bringner aus Schweden.

Hole-In-One am 11. Loch: Sofie Bringner aus Schweden.

Robert Kucera

Eine junge Französin führt nach der ersten von drei Runden des Flumserberg Ladies Open das Klassement an. Die 22-jährige Charlotte Liautier kam mit 65 Schlägen ins Klubhaus.

Mit sieben Schlägen unter Par übertraf sie ihre eigenen Erwartungen – eine 69 war ihr bisher bestes Runden-Resultat auf der LETacces-Tour gewesen. Jetzt strebt sie den ersten Sieg auf der zweithöchsten europäischen Tour im Frauengolf an.

Beste Schweizerin auf Rang sieben

Mit zwei Schlägen Vorsprung vor der Dänin Fie Olsen kann die Französin die zweite Runde in Angriff nehmen, nach der das Feld reduziert wird: Die 45 besten Proetten schaffen den Cut und können am Samstag um Sieg und Plätze spielen.

Darunter müssten sich nach menschlichem Ermessen auch eine Handvoll Schweizerinnen befinden. Mit zwei Schlägen unter dem Par und Rang 7 ist die in Südamerika lebende Priscilla Schmid die beste Schweizerin. In deren Reichweite befinden sich die Amateurinnen Amelie Weber und Yana Beeli sowie die Christina Gloor, die schon am Mittwoch als Siegerin des ProAm und einer Runde von zwei unter dem Par ihre aktuell gute Form bewiesen hatte. Die schlecht ins Turnier gestartete Amateurin Elene Moosmann, die Gams-Siegerin von 2019, ist mit zwei Schlägen über dem Par auch noch nicht ganz aus dem Rennen.

Glücksgefühl am elften Loch: Die Schwedin Sofie Bringner (Mitte) nimmt für ihr Hole-in-one die Gratulationen von Lily May Humphreys (links) und Elena Moosmann entgegen.

Glücksgefühl am elften Loch: Die Schwedin Sofie Bringner (Mitte) nimmt für ihr Hole-in-one die Gratulationen von Lily May Humphreys (links) und Elena Moosmann entgegen.

Robert Kucera

Von Hole-In-One überrascht

Ein erstes Highlight ereignete sich am sonnigen ersten Turniertag schon kurz vor dem Mittag: Der Schwedin Sofie Bringner gelang auf der 11. Bahn ein Hole-In-One. Aus 138 Metern traf die 24-jährige aus Göteborg ins Loch – ihr erstes Ass auf der LETas, das zweite insgesamt. Sie traf den Ball mit einem Eisen 8 ideal, zur eigenen Überraschung, «denn bis dahin spielte ich eher bescheiden.»

Drei über dem Par lag sie zu diesem Zeitpunkt, «vor allem meine Abschläge, sonst meine Stärke, kamen überhaupt nicht.» Zuletzt wurde es noch eine Par-Runde. Wie Bringner festhält, war das «nicht schlecht nach dem schwachen Beginn.» Und gut für die Jahreswertung, in der sie im dritten Jahr auf der Tour den dritten Zwischenrang belegt und damit gute Aussichten besitzt, die Spielberechtigung für die grosse europäische Tour zu erspielen.

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