Flöser Schwimmquartett misst sich an Kurzbahn-Schweizer-Meisterschaften mit den Besten

Die vier Flöser Schwimmer Rufus Bernhardt, Dylan Dürr, Tara Lukic und Csenge Molnár haben sich erfolgreich für die Kurzbahn-Schweizer-Meisterschaften in Sion qualifiziert.

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Rufus Bernhardt

Rufus Bernhardt

Bild: PD

(mw) Zahlreiche Sportarten dürfen im Moment keine Wettkämpfe mehr austragen. Für die Durchführung der Kurzbahn-Schweizer-Meisterschaften (KSM) in Sion vom 13. bis 15. November musste denn auch eine Sondergenehmigung erwirkt werden. Es gilt ein strenges Schutzkonzept. Nur die besten Athleten werden zugelassen.
Der SC Flös Buchs kann vier Athleten – Rufus Bernhardt,
Dylan Dürr, Tara Lukic und Csenge Molnár – an die KSM entsenden. Ein bedeutender Erfolg, wenn man bedenkt, dass nicht nur die Limiten sehr streng sind, sondern aufgrund der Einschränkungen der Coronapandemie zusätzlich auch die Anzahl Läufe pro Disziplin begrenzt wurden.

Dylan Dürr

Dylan Dürr

Bild: PD

Erfahrungen sammeln und Motivation zugleich

Die beiden Flös-Trainer Karoly von Törös und Milan Stojilkovic freuen sich, dass die vier Schwimmcracks eine Möglichkeit bekommen, Rennen zu bestreiten. Von Törös erklärt: «In diesem Jahr ist es besonders schwierig, die Motivation und den Fokus zu behalten. Wenn man sich nicht mit der Konkurrenz messen kann, fehlt etwas.»

Mit den Anzahl Stunden, die es zurzeit trainieren kann, wird das Flöser Quartett eher zu den Touristen in Sion gehören. Dennoch hat man sich vereinsintern für eine Teilnahme entschieden. In den Augen von Stojilkovic ist es eine bedeutende Leistung, dass vier Flöser die anspruchsvollen SM-Limiten geschafft haben: «Die Erfahrung, an den KSM teilzunehmen, ist für sie enorm wertvoll. Ich hoffe, dass sie eine Weile davon zehren könnten. Denn wann wieder reguläre Wettkämpfe durchgeführt werden können, ist sehr ungewiss.»

Tara Lukic

Tara Lukic

Bild: PD

Saskia de Klerk verzichtet auf einen Start

Im Verein wurde lange überlegt, ob man an diesen Meisterschaften teilnehmen soll oder nicht, finden sie doch im Wallis statt, einem der am stärksten von Corona betroffenen Kantone der Schweiz. Die Absage der schnellsten Flöserin, Saskia de Klerk, überraschte nicht. Die Sprintspezialistin führt aus: «Für mich macht eine Teilnahme keinen Sinn. Wenn ich starte, dann will ich gut abschneiden. Die Trainingsbedingungen sind alles andere als ideal und dazu kommen die Unsicherheiten um die tatsächliche Durchführung des Wettkampfs.»

Csenge Molnár

Csenge Molnár

Bild: PD

Die Trainingsbedingungen sind tatsächlich äusserst schwierig. Die Flöser können aufgrund der kürzlich auferlegten Massnahmen des Bundes nur noch einen Bruchteil der üblichen Trainingseinheiten durchführen.
Publikum ist in Sion zwar keines erlaubt, aber die Daheimgebliebenen können die Rennen von zu Hause über einen Livestream verfolgen.