Flöser Duett Peschl/Koch gewinnt Gold und Silber

Noemi Peschl und Vivienne Koch lieferten in den vergangenen Monaten einige gute Resultate. Vor Weihnachten gewannen sie in der Ukraine Gold und Silber. Somit liegen sie vorerst in Führung bei den Qualifikationen als Olympiaduett 2020.

Cristina Arioli
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Das Flöser Duett ist auf Kurs für die WM-Qualifikation, sieht aber noch Verbesserungspotenzial. (Bild: PD)

Das Flöser Duett ist auf Kurs für die WM-Qualifikation, sieht aber noch Verbesserungspotenzial. (Bild: PD)

Noemi Peschl und Vivienne Koch dürfen auf weitere erfolgreiche Wettkämpfe zurück blicken. Sowohl im November als auch im Dezember hat das Flöser-Duett internationale Wettkämpfe bestritten. Diese fanden in St. Petersburg, Russland, und in Kharkiv, Ukraine, statt. Die Damen kämpften an jedem Standort in zwei Kategorien um den Titel.

Erklärtes Ziel ist Olympia 2020 in Tokio

Der Druck war gross für die jungen Athletinnen, denn diese Wettkämpfe sind ausschlaggeben für ihr erklärtes und anvisiertes Ziel: Tokio 2020.

Vier der insgesamt sechs Qualifikationswettkämpfe konnten bereits ausgetragen werden. Diese entscheiden sowohl darüber, welches Schweizer-Duett an den Weltmeisterschaften in Südkorea teilnimmt, als auch über die Olympiateilnahme 2020 in Tokio.

Beeindruckende Leistungen

Beim Ukrainian Open in Kharkiv zeigten Noemi Peschl und Vivienne Koch ihre Küren mit grossem Erfolg. Beim Duett Tech gewannen sie mit 83.57 Punkten die Silbermedaille, beim Duett Free mit 86.30 Punkten gar die Goldmedaille. Mit dieser Leistung konnten sie sich für die Qualifikationen einen klaren Vorsprung verschaffen. Ihre Konkurrentinnen aus Genf lagen in der Gesamtwertung für beide Kategorien um 2.76 Punkte zurück.

Vor allem die beeindruckende Beweglichkeit, die starke Technik und eine gute Höhe verhalfen den Flöserinnen zu der überragenden Punktzahl. Ihre Küren überzeugten mit interessanten Choreografien, die von den zwei Athletinnen ausdrucksvoll geschwommen wurden. Dafür wurden sie von internationalen Richtern mit einer hohen Punktzahl belohnt und ernteten von den ukrainischen Trainerinnen lobende Worte.

Verbesserungspotenzial erkannt

Trotz allem sehen Noemi Peschl und Vivienne Koch noch Verbesserungspotenzial. Ihr Ziel ist es, den Vorsprung in der Qualifikationswertung zu halten und bestenfalls noch mehr auszubauen. Das wollen sie mit intensiven Trainings im neuen Jahr erreichen. «Wir haben noch zwei Monate und möchten diese voll und ganz auskosten. Die Trainingseinheiten werden noch etwas intensiver», stellt Koch fest.

«Die Konkurrenz schläft nie. Ausruhen können wir uns dann, wenn wir es uns verdient haben», bestärkt Peschl ihre Partnerin.  Die letzten beiden Wettkämpfe werden Anfang März 2019 in Paris stattfinden. Sollte es Koch und Peschl gelingen, die schweizerische Qualifikation zu gewinnen, dürfen sie an den Weltmeisterschaften 2019 in Südkorea starten. Dort müssten sie gute Plätze realisieren, um sich im Jahr 2020 bei weiteren internationalen Wettkämpfen für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren.

Showwettkampf im Februar als Belohnung

Peschl und Koch dürfen zudem Februar 2019 an einer Show in Frankreich teilnehmen. Dies bedeutet für die beiden eine grosse Motivation. In der Show werden einige internationale Grössen teilnehmen. Dieser Auftritt ist für das Flöser Duett eine grosse Ehre und zeigt zudem, dass sie mit ihrem hohen Ziel der Olympiateilnahme gewachsen sind.