Finale des närrischen Treibens in Wartau

Der grosse Narrenkorso durch Trübbach ist nicht nur bei den teilnehmenden Gruppen und Vereinen beliebt, sondern auch bei den vielen Anwesenden aus nah und fern. So war es auch gestern Sonntagnachmittag am Umzug der Wartauer Fasnacht (Wafa) 2019.

Mario Viecelli
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Diese Wartauer Familiengruppe setzte das Wafa-Motto «Wilder Westen» mit «Die verkehrte Welt der Lucky Daltons» farbenfroh um. (Bild: Mario Viecelli)

Diese Wartauer Familiengruppe setzte das Wafa-Motto «Wilder Westen» mit «Die verkehrte Welt der Lucky Daltons» farbenfroh um. (Bild: Mario Viecelli)

Pünktlich um 14.14 Uhr war der Startschuss zum originellen, internationalen Fasnachtsumzug. Die Verantwortlichen der Wafa, unter dem Vorsitz von Rolf Hobi alias Obernarr Rölfli, führten diesen Anlass bereits zum 14.Mal durch.

Das Motto der diesjährigen Fasnacht, «Wilder Westen», ermöglichte den Wagenbauern und Gruppen viel Spielraum für ihre Sujets. Leider fand der Umzug bei launenhaftem Wetter statt. Sonnenschein und Regenschauer wechselten sich ab. Trotzdem säumten Hunderte von Zuschauern die Route durch Trübbach.

Farbenfrohes und grandioses Spektakel

Bunte Kostüme, lautstarke Guggenmusiken und auch andere, schrille Umzugsthemen charakterisierten den diesjährigen Korso.

Wiederum scheuten die Cliquen und Vereine keine Mühe und Arbeit. Einige faszinierende Wagen gab es zu bestaunen. Unzählige Stunden hatten die Fasnächtler wohl an der Umsetzung ihrer Mottos gearbeitet. Neben freundlichen Hexen zogen auch furchteinflössende Masken an den Zuschauern vorbei.

Indianer, Cowboys, Goldgräber und Banditen

Alle teilnehmenden Guggen boten zu ihren Mottos eine tolle Show und sorgten für eine gute Stimmung. Vor allem einheimische Gruppen verkörperten Personen zum Thema «Wilder Westen» - an Indianern, Cowboys, Goldgräber und Western-Banditen fehlte es auf jeden Fall nicht.

Nach Umzugsende trafen sich Mitwirkende und Publikum im grossen Festzelt zur Prämierung der besten Wagen, Gruppen, Guggen, sowie zum Finale der kakophonischen Klänge.

Die fünfte Jahreszeit wurde mit der Mottofahnen-Rückgabe an den Gemeindevertreter sowie dem Niederbrennen der Funken, sofern dies wettermässig überhaupt möglich war, auch in Wartau beendet.