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Filigrane Buchser Brücke als Verbindung zum Liechtenstein eingeweiht

Am Samstag wurde die neue Verbindung für den Langsamverkehr mit dem Einweihungsakt und einem Volksfest offiziell eröffnet. Das Bauwerk gehört zum Agglomerationsprogramm.
Hansruedi Rohrer
Das rote Band in der Brückenmitte wird von Regierungsrat Marc Mächler, Stadtpräsident Daniel Gut, Bürgermeister Manfred Bischof und Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch (von links) durchschnitten. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Das rote Band in der Brückenmitte wird von Regierungsrat Marc Mächler, Stadtpräsident Daniel Gut, Bürgermeister Manfred Bischof und Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch (von links) durchschnitten. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Punkt 10.30 Uhr marschierten die Gäste von der Liechtensteiner Seite und von der Schweizer Seite her zum Brückenmittelpunkt. Denn dort vollzog sich der Eröffnungsakt mit musikalischer Begleitung, kirchlicher Einsegnung und natürlich der Durchschneidung des roten Bandes. Vorerst aber legten der St. Galler Regierungsrat Marc Mächler, der liechtensteinische Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch, der Buchser Stadtpräsident Daniel Gut und der Vaduzer Bürgermeister Manfred Bischof noch kurz Hand an. Sie verankerten in der Brückenmitte nämlich vier Wappen – Liechtenstein, Schweiz, Vaduz, Buchs – zur Erinnerung an das Gemeinschaftswerk.

Zukunft versuchen, gemeinsam zu gestalten

Stadtpräsident Daniel Gut richtete sich auch als Präsident des Vereins Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein auf der Brücke an das Publikum: «Mit dem Agglo-Programm verfolgen wir seit zehn Jahren das Ziel, dass wir einander näher kommen über den Rhein und dass wir gemeinsam unsere Zukunft versuchen zu gestalten. Da gibt es immer wieder solch symbolische Momente beim Erreichen eines Zwischenziels wie heute.» Mit der Eröffnung dieser Brücke sei sogar ein Meilenstein erreicht worden. Auch der Vaduzer Bürgermeister Manfred Bischof freute sich: «Es ist richtig und wichtig, dass wir heute diese Brücke eröffnen.» Es sei ja die erste direkte Wegverbindung zwischen Buchs und Vaduz. Nach der Einweihungszeremonie auf der Brücke ging es für die Gäste mit einem Festakt und Apéro riche beim Gymnasiumsportplatz Vaduz weiter.

Grussworte aus dem Kanton St. Gallen

Der St. Galler Regierungsrat Marc Mächler, Vorsteher des Baudepartements, gratulierte zuerst dem Verein Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein zum zehnjährigen Bestehen. Die neue Brücke sei ein schönes Geschenk zum runden Geburtstag. Das zeige auch symbolisch und wunderbar auf, dass Brücken einen Teil der Agglomeration bilden würden. «Brücken besitzen eine hohe Symbolwirkung.» Die Herausforderungen im Verkehr seien nicht nur damit zu lösen, indem man immer grössere und breitere Strassen baue, sagte Marc Mächler. Vielmehr soll das Verkehrswachstum auch mit dem Fuss- und Veloverkehr aufgefangen werden. Denn jedes neue Velo im Alltag bedeute in der Regel ein Auto weniger auf den Strassen und damit potenziell weniger Stau. Die Herausforderung in der Mobilität würde ja bekanntlich nicht an den Gemeinde- und Kantonsgrenzen aufhören und auch nicht an den Landesgrenzen.

Für den Verein Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein sei es zentral, den Verkehr rund um die wichtigen Rheinübergänge zu verbessern. Diese Rheinbrücken sein bekanntlich das Nadelöhr des Verkehrs. Mit dem neuen Werk sei jetzt eine schnelle und direkte Veloverbindung zwischen Buchs und Vaduz geschaffen worden. «Jetzt muss es uns noch gelingen, das Velo als alltagstaugliches Instrument zu machen, damit auch die Pendler zwischen unseren beiden Ländern das Velo nehmen und damit dieser neuen Brücke zum Erfolg verhelfen.»

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