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Feuerwehrleute konnten Feuer und Hitze während Ausbildung erleben

In der Grundausbildung konnten die neuen Werdenberger Feuerwehrleute erstmals die moderne Brandsimulationsanlage in Vaduz mit wirklichkeitsnahen Bedingungen benutzen.
Hansruedi Rohrer
Ein Trupp wartet auf das Vorrücken in die Brandsimulationsanlage in Vaduz. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Ein Trupp wartet auf das Vorrücken in die Brandsimulationsanlage in Vaduz. (Bild: Hansruedi Rohrer)

An dem vom Werdenberger Feuerwehrverband organisierten Grundausbildungskurs lernten 33 Angehörige von Feuerwehren aus dem Bezirk sowie der Merck-Betriebsfeuerwehr ihr Handwerk. Die von Mittwoch bis Samstag in Sevelen durchgeführte Schulung hatte verschiedene Themen zum Inhalt: Atemschutzgrundausbildung, Kommunikation mit Funk, lebensrettende Sofortmassnahmen (Rettungsdienst), auch mit BLS AED (Defibrillator), Leitungsdienst sowie Standardeinsatz mit dem Tanklöschfahrzeug, Absturzsicherung (Knoten und Bindungen), Kleinlöschgeräte, Wärmebildkamera, Überdruckbelüftung, Rettungen mittels Schiebe- und Steckleitern, Ansaugen mit der Motorspritze ab offenem Gewässer und Hydrant.

Höhepunkt war aber die Benützung der mit Gas befeuerten Brandsimulationsanlage sowie der Wärmegewöhnungsanlage (mit Holz befeuert) der Feuerwehr in Vaduz. Die Lernenden wurden dort langsam an Hitze und Feuer herangeführt und hatten dort auch mit dem richtigen Einsatz des Strahlrohrs verschiedene echte Brände zu löschen. Die Anlage ist von einem Kommandoraum aus überwacht.

Simulationsanlage ist ein Mehrwert für Ausbildung

Kurskommandant Marcel Senn, Kursadjutant Christian Hagmann und Daniel Koller als technischer Leiter sprachen dank der Benützung der Simulationsanlage von einem Mehrwert in der Ausbildung. Die Regierung des Kantons St. Gallen sehe zwar künftig eine zentrale Ausbildungsstätte für alle Feuerwehren vor, sagte Marcel Senn. Für eine dezentrale Grundausbildung für Feuerwehrleute des südlichen Kantonsteils würde jedoch diese qualitativ moderne Brandsimulationsanlage in Vaduz bestens zur Verfügung stehen. Man arbeite ja schon länger sehr gut mit den Feuerwehren – insbesondere mit Vaduz – zusammen, erklärte er. Damit ist auch betont, wie wichtig die Grundausbildung vor Ort ist.

Realitätsnahe Übungen für die Neuen

Die Teilnehmenden des Kurses waren in drei Klassen eingeteilt. Betreut wurden sie von den Lehrern Philipp Kaiser (zusammen mit Hilfsklassenlehrer Marcel Stump), Christoph Rhyner (mit Steve Harnisch) und Manuel Willi (mit Michael Stricker). Zusammen mit Materialwart Markus Jenny und weiteren Helfern konnte der Grundausbildungskurs einmal mehr erfolgreich durchgeführt werden.

Waren die drei ersten Tage der Ausbildung gewidmet, folgte am letzten Tag ein «Einsatz-Tag». Da wurden die Neuen mit realitätsnahen Übungen gefordert und auf die Probe gestellt: Wassertransport, einem Zimmerbrand und einem Wohnungsbrand mit Personenrettungen und einem Fahrzeugbrand. In ihren jeweiligen Feuerwehren werden die Kursteilnehmer das weitere Rüstzeug erhalten und Erfahrungen sammeln.

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