FDP Werdenberg unterhielt sich über Chancen und Herausforderungen

Die Neujahrsbegrüssung der FDP Werdenberg im Schlössli Sax war auch der Auftakt zum Wahljahr 2020.

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Regierungsrat Marc Mächler (Mitte) flankiert von den Werdenberger FDP-Kandidierenden für den Kantonsrat.

Regierungsrat Marc Mächler (Mitte) flankiert von den Werdenberger FDP-Kandidierenden für den Kantonsrat.

PD

(pd) Präsident Christian Lippuner durfte rund 50 FDP-Mitglieder im Schlössli Sax begrüssen. Als besonderen Gast konnte Lippuner FDP-Regierungsrat Marc Mächler willkommen heissen. Zu Beginn erhielten die Werdenberger Freisinningen einen musikalischen Gruss vom Cello-Ensemble der Musikschule Werdenberg mit virtuos vorgetragenen Ständchen.

Regierungsrat Marc Mächler nutzte vor seinem Referat die Gelegenheit, den Mitgliedern der FDP Werdenberg seine Botschaft zu den bevorstehenden Wahlen mitzuteilen: «Ich würde mich freuen, wenn die St.Gallerinnen und St.Galler am 8. März wieder eine bürgerliche Regierung mit Beat Tinner und mir wählen würden.»

Werdenberg stellt einen Regierungsratskandidaten

Mit Beat Tinner stelle das Werdenberg einen eigenen Regierungsratskandidaten, der beste Voraussetzungen für das hohe Amt mitbringe, heisst es in der Medienmitteilung der FDP, und weiter: «Zudem stellen sich neun kompetente Persönlichkeiten als Kantonsratskandidierende zur Wahl. Unter ihnen die drei Bisherigen Katrin Frick, Thomas Toldo und Beat Tinner, der einen Doppelwahlkampf betreibt.»

In seinem Referat ging Mächler auf aktuelle Chancen und Herausforderungen im Kanton St.Gallen ein. Als Vorsteher des Baudepartementes präsentierte Mächler Schwerpunkte seines Departementes. Beispielsweise wird im Bereich Energie und Klima mit einem neuen Energiegesetz angestrebt, bestehende Gebäude durch finanzielle Anreize besser zu isolieren. Das neue Energiegesetz wird in diesem Jahr im Kantonsrat beraten. Weitere Themen wie ein neues Energiekonzept Kanton St.Gallen, verschiedene Grossprojekte im Hoch- sowie Tiefbau oder der Paradigmenwechsel in der Raumplanung seit der Einführung des neuen Raumplanungsgesetzes im Jahr 2013 auf Bundesstufe würden vielseitige Herausforderungen, aber auch Chancen bringen.

Mächler stellte sich den Fragen des Publikums

Der extra zur Neujahrsbegrüssung der FDP Werdenberg angereiste Regierungsrat Marc Mächler stellte sich im Anschluss an sein Referat den vielen Fragen des Publikums. Insbesondere hatten die Anwesenden für den erneut antretenden Freisinnigen Regierungsrat einige Fragen zu den anstehenden Chancen und Herausforderungen. Interessiert hat beispielsweise die räumliche Abgrenzung des angedachten Metropolitanraums Bodensee, welcher sich von Wil über St.Gallen, über den Kanton Appenzell Innerrhoden und das ganze St.Galler Rheintal beidseits des Rheins hinauf bis zum Raum Sarganserland erstreckt.

Mächler begründete den Perimeter damit, dass die Ostschweiz und insbesondere das ganze Rheintal als am stärksten industrialisierter Wirtschaftsraum der ganzen Schweiz nicht seiner Bedeutung entsprechend wahrgenommen werde. Das Planungsinstrument Metropolitanraum Bodensee solle dies deutlicher aufzeigen und helfen, die Infrastrukturentwicklung auch grenzübergreifend zu steuern.

Im Anschluss an das Referat konnten sich die Gäste mit Regierungsrat Marc Mächler und den anwesenden Kandidierenden für den Kantonsrat bei einem Apéro über die Themen der Chancen und Herausforderungen für den Kanton St.Gallen, aber auch für das Werdenberg, austauschen.