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FC Sevelen kassiert die nächste Kanterniederlage

In der 3. Liga Gruppe 2 kommt der FC Sevelen auch in der Rückrunde nicht so vom Fleck. Nach zweimal 0:5 in Auswärtspartien unterlag der Tabellenletzte am Samstag zu Hause dem FC Appenzell mit 1:7.
Robert Kucera
Da war die Seveler Welt noch in Ordnung: Saltuk Semiz (rechts) hat soeben die gegnerische Abwehr inklusive Torhüter hat Saltuk Semiz gekonnt ausgespielt, der heranstürmende Vincenzo Cauterucci vollendet den Angriff zum 1:0. (Bild: Robert Kucera=

Da war die Seveler Welt noch in Ordnung: Saltuk Semiz (rechts) hat soeben die gegnerische Abwehr inklusive Torhüter hat Saltuk Semiz gekonnt ausgespielt, der heranstürmende Vincenzo Cauterucci vollendet den Angriff zum 1:0. (Bild: Robert Kucera=

Für die Rückrunde hat sich der FC Sevelen viel vorgenommen. Alles sollte besser laufen, die schwache Vorrunde so schnell wie möglich vergessen gemacht werden – und hohe Niederlagen sollten definitiv der Vergangenheit angehören.

Doch nach drei Spielen darf man festhalten: Sevelen ist der Start in die Frühjahrsrunde misslungen. Keinen einzigen Punkt hat die Mannschaft von Josip Matanovic gewonnen, das Torverhältnis von 1:17 ist niederschmetternd.

Starker Auftakt und verdiente Führung

Dabei hat das Team im Heimspiel gegen Appenzell für grundsätzlich andere Voraussetzungen gesorgt. Die Seveler liessen in der Defensive nichts zu und wiesen die klar besseren Torchancen auf. Die Gastgeber spielten über weite Strecken der ersten Halbzeit nicht wie ein verunsicherter Tabellenletzter. Ausser bei der Riesenchance in der 12.Minute, als Vincenzo Cauterucci nur noch den Torhüter vor sich hatte, aber zu zögerlich agierte – Appenzells Schlussmann stibitzte ihm letztlich doch noch den Ball vom Fuss.

Eine knappe Viertelstunde später machten es die Seveler, erneut nach einem langen Ball in die Spitze, besser. Saltuk Semiz konnte vor dem herauskommenden Torhüter den Ball nach rechts spitzeln, der heranstürmende Cauterucci hatte keine Mühe mehr, das Leder hinter die Torlinie zu schieben.

Führungstor tat dem FC Sevelen nicht gut

Der Fahrplan zu den ersten Rückrundenpunkten stimmte, der FC Sevelen überzeugte. Was niemand ahnte: Diese Szene in der 26. Minute sollte die letzte gelungene Offensivaktion der Gastgeber sein. «Nach dem 1:0 sind wir zusammengebrochen», sagt Torschütze Cauterucci.

«Wir haben einen Gang runtergeschaltet und standen nicht mehr nahe am Mann.»

Prompt kamen die Appenzeller zu ihren ersten Chancen, in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit avancierte Sevelens Torhüter Tobias Tischhauser zum besten Spieler seines Teams. Mehrmals klärte er in extremis. Auch in der 40. Minute, als er den Schuss des völlig frei stehenden Mario Breitenmoser mit der linken Fussspitze parierte.

Doch in der Folge kam noch mehr Ungemach auf die Seveler zu. Nach einem Foul im Strafraum entschied der Referee auf Penalty. Sokolj Sabani verwertete eiskalt zum 1:1 – und sorgte so für die Entscheidung in dieser Partie.

Zwei Nackenschläge und fünf Gegentore innert
17 Minuten

Cauterucci erklärt: «Wenn man schon in einem negativen Fluss ist, ist es nicht hilfreich, wenn man ein schnelles 1:1 erhält. Dann ist’s passiert.» Zudem verletzte sich hier Goalie Tischhauser, für ihn hütete Mittelfeldspieler Velduan Isufi das Tor. Ebenfalls kehrte Aleksandar Matic nicht mehr zurück. Von diesen Nackenschlägen erholte sich Sevelen nicht mehr. Genau zwei Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als das 1:2 fiel.

Das Team fiel endgültig auseinander, das dritte Gegentor war nur noch eine Frage der Zeit. Kaum war dieses gefallen, agierten die Gastgeber in der Abwehr von Minute zu Minute desaströser, innert 17 Minuten schoss Appenzell fünf Tore.

«Dieses Spiel müssen wir jetzt schnell abhaken»

sagt Cauterucci. Er und seine Teamkollegen müssen sich, wenn sie erfolgreich aus dem Abstiegskampf hervorgehen wollen, an den ersten 30 Minuten dieses Spiels orientieren.

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