FC Buchs ist mit zwei Mannschaften vorne dabei

Die Vorrundenbilanz des regionalen Fussballs lässt sich einfach zusammenfassen: Buchs top – andernorts ist noch viel Luft nach oben.

Robert Kucera
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Die Wachablösung fand nicht statt: Buchs hat sich im 3.-Liga-Meisterschaftsspiel gegen Gams behauptet und bleibt die Nummer eins der Region. (Bild: Robert Kucera)

Die Wachablösung fand nicht statt: Buchs hat sich im 3.-Liga-Meisterschaftsspiel gegen Gams behauptet und bleibt die Nummer eins der Region. (Bild: Robert Kucera)

Die erste Mannschaft des FC Buchs hat ihre Vormachtstellung in der 3. Liga nicht nur tabellarisch unter Beweis gestellt, sondern auch in der Direktbegegnung mit dem FC Gams (2:1-Sieg). Doch der Aufsteiger aus Gams darf die Bezeichnung 3.-Liga-tauglich mit Fug und Recht doppelt unterstreichen. Zwar ging man nicht auf dem angestrebten Mittelfeldplatz in die Winterpause. Doch der Rückstand des Neunten auf Platz vier beträgt in dieser ausgeglichenen Liga gerade mal drei Punkte.

Die Erwartungen erfüllt hat der FC Buchs. Einen Durchmarsch zurück in die 2. Liga, wie in der Saison 2013/14, hat niemand erwartet oder verlangt. «Unsere Zielsetzung war, dass wir in Tuchfühlung mit der Tabellenspitze sind», sagt Buchs-Präsident Walter Schlegel. Ärgerlich aus Sicht des Tabellendritten ist einzig, dass man im letzten Heimspiel Bad Ragaz unterlag und auf Leader Ems nun einen Rückstand von sechs Punkten aufweist.

Zwei 3.-Liga-Teams wären für Buchs kein Problem

Ganz an der Spitze liegt Buchs in der 4. Liga. «Es freut mich wahnsinnig, dass die zweite Mannschaft vorne ist», sagt Schlegel. Er weist darauf hin, dass der zweite «Anzug» des FCB bereits in den Vorsaisons zu den Gruppenfavoriten zählte. Doch die Leistungen auf dem Platz hielten mit Können, Talent und hohen Erwartungen nicht mit. «Wenn die zweite Mannschaft kann, dann soll sie auch aufsteigen», legt Präsident Schlegel dem Team keine Steine in den Weg.

Ihm spiele keine Rolle, dass man bereits eine 3.-Liga-Mannschaft habe. «Wir haben einen grossen Pool von Spielern. Wir können zwei Mannschaften bilden», hält Walter Schlegel fest. Noch idealer wäre, wenn beide Teams aufsteigen. «Das wäre natürlich unser Wunschszenario», so der Präsident.

In der Rückrunde werden beide Buchser Teams zum Angriff blasen. Schlegel ist überzeugt: «Der FC Buchs wird im Frühling stärker in den Meisterschaftsbetrieb zurückkehren, als er im Herbst die Vorrunde beendet hat.»

Zwei Mannschaften mitten im Abstiegskampf

Eine Steigerung und damit verbundene Verbesserung in der Rangliste streben die ersten Mannschaften der vier Werdenberger 4.-Liga-Teams in der Rückrunde sicherlich an. Beim FC Trübbach darf man es etwas gelassener sehen. Man wolle, so hiess es in der Vorschau, unter den ersten fünf bleiben. Derzeitige Position: fünf. Keine Begeisterung wird dagegen Rang sechs beim FC Haag auslösen. Auch wenn Platz eins nicht explizit als Ziel genannt wurde, hätte man die Haager zur Halbzeit zumindest in der Spitzengruppe erwarten dürfen.

Alarmierend ist die Lage bei zwei Clubs. Der FC Grabs wollte sein «Abo» auf Platz sieben künden – und einen Schritt vorwärtsmachen. Als Achter ist man erneut in den Abstiegskampf verwickelt. Auf einem Abstiegsplatz liegt gar der FC Sevelen. Sein Vorsatz, einen guten Platz zu sichern, war gut. Doch das Vorrundenergebnis ist, lange Absenzenliste hin oder her, ungenügend.