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Sarganser Kantischüler erleben den fast echten Wirtschaftsalltag

25 Wirtschaftsmittelschüler der Kantonsschule Sargans sammeln in der Wirtschaftswoche Praxiserfahrungen. Das Ziel ist, bei den Teilnehmenden langfristig das Interesse am Thema Wirtschaft zu wecken.
Miriam Küpper

Eine Woche lang ein Unternehmen führen – keine leichte Aufgabe für die Wirtschaftsmittelschüler der Kantonsschule Sargans. Die Wirtschaftswoche findet in den Räumlichkeiten der OC Oerlikon statt und soll den Teilnehmenden das Gelernte in der Praxis zeigen, aber auch neues Wissen vermitteln, um mit Spass an der Sache ein bleibendes Interesse für Wirtschaft zu wecken. Während der Wirtschaftswoche schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Unternehmungsleitungen.

In ihren Ämtern wie Chief Executive Officer (CEO) oder Chief Marketing Officer (CMO) sollen sie Strategien entwickeln, sich mit der Konkurrenz und der Marktentwicklung auseinandersetzen sowie Marketingkonzepte erstellen. Auf diese Weise erleben die Jugendlichen, wie das Wirtschaftsleben in der realen Welt aussieht. Sie sind gefordert, kreativ und sie lernen, verantwortungsvoll ihre Unternehmen zu führen; dies nicht zuletzt durch die hohe eigene Entscheidungsgewalt in ihrem jeweiligen Amt. Abschliessend stellen sie ihre Ergebnisse und Konzepte an einer simulierten Generalversammlung jeder Firma vor.

Selber Verantwortung übernehmen

Die 25 Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsmittelschule haben sich seit Montag ausgiebig auf die abschliessende Generalversammlung und die Präsentation ihres Konzepts vorbereitet. In fünf Gruppen aufgeteilt repräsentieren sie je eines der fünf Unternehmen. Eines davon ist das fiktive Unternehmen Mitent, welches preisgünstige Wurfzelte vertreibt. Zahlen und Ziele machen einen grossen Teil der Präsentation aus, die von den Schülerinnen und Schülern als CEO, CPO, CFO, COO und CMO – samt dazugehörigem Namensschild – vorgetragen wird.

Unter ihnen befinden sich auch Selina Gubser und Matteo di Pasquale, die als CFO und CEO von Mitent agieren. «Ich finde die Wirtschaftswoche toll. Ich hatte Spass und habe sehr viel Neues gelernt», so Selina Gubser. Und Matteo di Pasquale ergänzt:

«Dank der Wirtschaftswoche konnten wir die Praxis sehen; es war eine ganz neue Erfahrung.»

Beide waren nicht nur mit der Wirtschaftswoche allgemein, sondern auch mit ihren Jobs im Unternehmen sehr zufrieden.

«Ich musste viele Entscheidungen treffen und Gespräche leiten – es war sehr faszinierend»,

urteilt Matteo di Pasquale als CEO von Mitent. Bei Selina Gubser ist ebenfalls Begeisterung ausgebrochen: «Die Finanzaspekte eines Unternehmens interessieren mich nun so sehr, dass ich mir gut vorstellen könnte, etwas in diese Richtung zu studieren.»

«Ins eiskalte Wasser geworfen»

Es hat den beiden Mittelschülern so gut gefallen, dass sie gerne noch eine Wirtschaftswoche anhängen würden. Dies sei auf die Erfolgserlebnisse zurückzuführen: «Wir wurden ins eiskalte Wasser geworfen und sollten uns zuerst einmal selbst an den Aufgaben versuchen. Es war toll, sobald etwas funktioniert hat», so di Pasquale abschliessend.

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