Fassade und Solaranlagen montiert: Das Bauvorhaben Werkhof Rietli in Buchs erreicht weiteres Etappenziel

Die Arbeiten auf der Baustelle im Rietli in Buchs schreiten plangemäss voran. Die Forstgemeinschaft Grabus und das EW Buchs sollen ab Januar 2021 den neuen Werkhof vollends nutzen können.

Michael Kyburz
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Die Fassade ist aus regionalem Duglasienholz gefertigt.

Die Fassade ist aus regionalem Duglasienholz gefertigt.

Bild: Michael Kyburz

Es herrscht emsiges Treiben auf der Baustelle des neuen Werkhofs für die Forstgemeinschaft Grabus und das EW Buchs. Während Bagger Gräben für die Strom- und Wasseranschlüsse freilegen, planieren Walzen bereits die Zufahrt zu den Hallen und Anbau mit Büros und Umkleideräumen. Architekt Sven Märk zeigt sich erfreut:

«Wir sind absolut im Zeitplan.»

Die Baustelle soll bereits diesen November fertiggestellt werden, damit die Forstgemeinschaft und das EW ab Januar 2021 den Werkhof im ganzen Umfang nutzen können.

400 Solarmodule erzeugen Energie für 25 Haushalte

Mit dem vollendeten Aufbau der Photovoltaikanlage konnte ein weiteres Etappenziel erreicht werden. Die 400 Solarmodule sind in einem Winkel von 10 Grad nach Ost und West ausgerichtet. Somit kann eine gleichmässige Energiegewinnung über den Tag gewährleistet werden. Die 640m2 grosse Anlage soll einen geschätzten Energieertrag von rund 139000 Kilowattstunden pro Jahr erbringen. Daniel Koller, Bereichsleiter Elektroinstallation des EW Buchs, macht ein konkretes Beispiel:

«Das entspricht etwa dem Energieverbrauch von 25 Haushalten.»
Die Photovoltaikanlage ist ein Beitrag zur Energiestadt Buchs.

Die Photovoltaikanlage ist ein Beitrag zur Energiestadt Buchs.

Bild: PD

Bis die Anlage ihre ganze Leistung erbringen kann, wird es noch etwas dauern. Daniel Koller erklärt:

«Die Anlage ist momentan noch zu leistungsstark für das Netzwerk.»

Bis das Netzwerk ausreichend ausgebaut ist, werde die Anlage mit angepasster Leistung betrieben.

Flexibel und auf zukünftige Anforderungen vorbereitet

Sowohl für den Rohbau als auch für die 900m2 grosse Fassade wurde hauptsächlich Holz aus der Region verwendet. Flexibilität zeichnet das Bauvorhaben im Rietli aus. Der neue Werkhof bietet rund 1800m2 Haupt- und Nebennutzfläche. Die pfeilerlosen Hallen können nach Bedarf um zwei weitere Achsen erweitert werden.

Ebenso flexibel sind die Einteilungen in den Büro- und Sitzungsräumen. Ein Zwischenboden, der zuvor als Lager angedacht war, wird nun mit Zwischenwänden unterteilt und dient künftig als Büro für das EW Buchs. Mit den Erweiterungsmöglichkeiten sei man auf zukünftige Anforderungen vorbereitet, sind sich Koller und Märk einig.

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