Zertifikat für Häuser aus Grabser Holz

Der Verein Bergmondholz übergab der Familie Tinner das Zertifikat für zwei Mehrfamilienhäuser.

Hansruedi Rohrer
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Brigitte und Ueli Tinner haben von Roman Gabathuler (links) das Bergmondholz-Zertifikat erhalten.

Brigitte und Ueli Tinner haben von Roman Gabathuler (links) das Bergmondholz-Zertifikat erhalten.

Bild: Hansruedi Rohrer

An der Spitalstrasse 22 und 22c entstanden zwei hochwertig ausgebaute Mehrfamilienhäuser mit Bezugstermin 1. Juli 2020. 16 moderne Mietwohnungen verteilen sich dabei auf die beiden Gebäude mit je drei Geschossen. Das Besondere dabei ist, dass die Häuser im ökologisch sinnvollen und nachhaltigen Holzelementbau erstellt worden sind. Und zwar mit Konstruktionsholz aus dem Grabser Wald. Noch spezieller ist jedoch die Fassade: eine Verkleidung aus Bergmondholz. Dieses Holz stammt aus 17 mächtigen, fast 50 Meter hohen Douglasien, je etwa fünf Tonnen schwer und gewachsen im Wald oberhalb Montaschin. Diese über 100 Jahre alten Bäume wurden im Februar 2019 gefällt, als der Mond ideal stand (der W&O berichtete). Dem Bergmondholz werden Stabilität, Haltbarkeit und Widerstandskraft nachgesagt.

Besichtigung für Interessierte

Am Wochenende konnten Interessierte eine im Rohbau fertigerstellte Wohneinheit besichtigen. Am Samstag durfte die Familie Brigitte und Ueli Tinner als Bauherrschaft aus den Händen des Vereins Bergmondholz von Roman Gabathuler das entsprechende Zertifikat samt Plakette für die beiden Mehrfamilienhäuser «im Mondholz» entgegennehmen.