Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Fahren bei winterlichen Verhältnissen: Gelassenheit könnte Unfälle vermeiden

Zwischen Mittwochmorgen und Freitagnachmittag haben sich im Kanton St. Gallen insgesamt 67 Unfälle ereignet – zwei davon in der Region Werdenberg.
Jessica Nigg
Bei den meisten Unfällen der letzten Tage entstand glücklicherweise nur Sachschaden, eine Person wurde allerdings verletzt. (Bild: Kapo SG)

Bei den meisten Unfällen der letzten Tage entstand glücklicherweise nur Sachschaden, eine Person wurde allerdings verletzt. (Bild: Kapo SG)

Zwischen Mittwochmorgen und Freitagnachmittag ist die Kantonspolizei St. Gallen alleine aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse auf dem gesamten Kantonsgebiet an satte 67 Unfälle ausgerückt. In der W&O-Region kam es zu einer Auffahrkollision in Buchs und einem Selbstunfall auf der A13 bei Sennwald. In den meisten Fällen handelt es sich um Blechschäden ohne verletzte Personen. Zu den 67 bei der Polizei vermeldeten Unfällen kommen wohl noch unzählige kleinere «Tütschli» hinzu.

Nicht alle Unfälle müssen gemeldet werden

Wie Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen erklärt, müssen Unfälle nur dann der Polizei gemeldet werden, wenn Menschen verletzt werden oder die am Unfall beteiligten Personen sich nicht einigen können. Beim Verdacht, dass eine unfallbeteiligte Person nicht fahrfähig ist, muss ebenfalls die Polizei informiert werden. Bei Sachschäden muss der Unfallverursacher unverzüglich entweder den Besitzer des beschädigten Gutes benachrichtigen oder, wenn dies nicht möglich ist, die Polizei. Hanspeter Krüsi betont, dass dies sofort gemacht werden müsse und nicht erst am kommenden Morgen, wenn ein allfälliger Rausch ausgeschlafen hätte werden können.

Viele Unfälle könnten vermieden werden

Es gibt einige Hauptunfallursachen für Unfälle bei winterlichen Wetterbedingungen. Viele Unfälle könnten leicht vermieden werden. Um das Risiko zu senken ist es wichtig, das Auto bereits vor der Fahrt fit zu machen. Nicht nur Scheiben, sondern auch Dach oder Scheinwerfer müssen für eine (auch für andere Verkehrsteilnehmer) sichere Fahrt von Schnee und Eis befreit werden. Dann gilt es, die Geschwindigkeit den Umständen anzupassen und stets genug Abstand einzuhalten. Bei Schnee, Eis und «Pflutsch» darf die Zwei-Sekunden-Regel gerne etwas ausgedehnt werden. Ein weiterer wichtiger Faktor für eine sichere Fahrt sind gute Reifen. Da genügt es nicht, Winterreifen zu montieren. «Auch wenn das Gesetz eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter vorschreibt, empfehlen Polizei und Mobilitätsclubs 3 bis 4 Millimeter Profiltiefe für einen besseren Grip. Auf jeden Fall seien Reifen der falsche Ort zum sparen, betont Hanspeter Krüsi.

Tief durchatmen kann ebenfalls helfen

Viele Autofahrer ärgern sich auch über Autofahrer, die bei Schnee sehr langsam, vielleicht sogar ängstlich oder übervorsichtig unterwegs sind. Diese Fahrweise zwinge quasi zum Überholen, argumentieren die genervten Verkehrsteilnehmer. Hanspeter Krüsi widerspricht dieser These und sieht keinen Sinn darin, Risiken einzugehen, um schneller vorwärts zu kommen. «Man gewinnt bei solchen Manövern oft nur wenige Sekunden, riskiert dabei aber so einiges. Viele Unfälle könnten vermieden werden, indem die Autofahrer mehr Zeit einrechnen und versuchen, auch im Strassenverkehr gelassen und grosszügig bleiben.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.