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Evangelische Kirchen in der Region wollen zusammen feiern und wachsen

Der regionale Kirchentag der evangelischen Kirchen in der Region Werdenberg-Liechtenstein am Sonntag, 10. Juni, ist eine Premiere. Er soll dazu beitragen, Kirche vermehrt in die Öffentlichkeit zu tragen.
Thomas Schwizer
Hereinspaziert: Pfarrer Marcel Wildi und das OK laden am Sonntag zum vielfältigen, ersten regionalen Kirchentag Werdenberg-Liechtenstein in der evangelischen Kirche in Buchs ein. (Bild: Thomas Schwizer)

Hereinspaziert: Pfarrer Marcel Wildi und das OK laden am Sonntag zum vielfältigen, ersten regionalen Kirchentag Werdenberg-Liechtenstein in der evangelischen Kirche in Buchs ein. (Bild: Thomas Schwizer)

Landauf, landab finden aus Anlass von «500 Jahre Reformation» viele Veranstaltungen statt. Der Kirchentag ist für Pfarrer Marcel Wildi, Mitglied des Organisationskomitees, gewissermassen der Höhepunkt der Veranstal­tungen in der Region.

Er soll ein regionales Kirchenfest mit allen Generationen werden und mit seinem vielfältigen Programm am Sonntag, 10. Juni, möglichst viele Kirchenmitglieder und andere Interessierte nach Buchs locken. Der Kirchentag soll ein Anlass der gelebten Gemeinschaft sein.

Impulse geben und selbst Impulse erhalten und sich über die Gemeindegrenzen hinweg begegnen: Das soll der kommende Sonntag bieten.

Zusammenarbeit und Arbeit mit Themen

Zum anderen soll der Kirchentag die Zusammenarbeit der einzelnen Kirchgemeinden und Kirchen fördern. Angesichts der schwindenen Kirchenmitglieder werde das in Zukunft vermehrt nötig sein.

Ein Zeichen dafür, dass dies und die Öffentlichkeitswirkung auch über die Konfessionsgrenzen hinaus ein Thema ist, sind die drei Festredner der Veranstaltung, welche um 12 Uhr dem Gottesdienst in der Kirche folgen wird. Neben dem evangelischen Kirchenratspräsidenten Pfarrer Martin Schmidt sind dies Erich Guntli, Pfarrer der katholischen Seelsorgeeinheit Werdenberg, und der Buchser Stadtpräsident Daniel Gut. Die Veranstaltung wird musikalisch gestaltet vom Chor Gospel im Werdenberg und vom Kirchenchor Wartau.

«In allen Regionen der Welt ausser in Europa ist das Christentum die am stärksten wachsende religiöse Bewegung.»

19 Schulklassen haben einen Holzrahmen zu einem der vier reformatorischen «soli» kreativ ausgestaltet. Sie wählten eines davon aus und setzten sich künstlerisch damit auseinander, was die Begriffe heute für sie bedeuten. Ab 13.05 Uhr werden die so entstandenen Kunstwerke präsentiert, und eine Jury wird die drei originellsten Werke prämieren. Auch sechs Kunstschaffende aus der Region haben sich Gedanken über die reformatorischen «soli» gemacht. Sie haben zu jenem, das sie ausgewählt haben, jeweils ein Werk geschaffen, das um 13.40 Uhr von Dagmar Frick-Islitzer präsentiert und zusammen denn mit den Künstlern erläutert wird.

Die Kunstausstellung mit den Werken der Schulklassen und der sechs Kunstschaffenden ist bis am 1. Juli in der evangelischen Kirche Buchs täglich von 9 bis 17 Uhr frei zugänglich.

Gottesdienst bildet den Auftakt

Den Auftakt des Programms, das von allen evangelischen Kirchgemeinden der Region Werdenberg-Liechtenstein mitgetragen wird, macht der Gottesdienst unter dem Motto «Es wächst». Er beginnt um 10 Uhr in der evangelischen Kirche Buchs, wo sich auch das folgende Programm des Kirchentages abspielen wird. Im Unterrichtszimmer der Kirche findet gleichzeitig ein Kindergottesdienst statt. Ein Gesamtchor aus sechs Chören der Region bietet im Gottesdienst eine Uraufführung der Komposition «Dein Wort» (Musik: Irene Stäheli, Text: John Bachmann).

Wie kann die christliche Kirche in Zukunft bestehen?

Für Pfarrer Marcel Wildi hat die Premiere des regionalen Kirchentags Werdenberg-Liechtenstein zwei wichtige Ziele: Zum einen soll er die reformierte Kirche, ja die Kirche insgesamt, vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit bringen. «Das Christentum boomt weltweit und ist die am stärksten wachsende religiöse Bewegung», hält er fest. Einzig in Europa, auch in der Schweiz, gehe die Entwicklung in die umgekehrte Richtung. Die Reformation habe auch Auswirkungen auf die katholische Kirche gehabt, spannt Pfarrer Marcel Wildi den Bogen über die evangelische Kirche hinaus. In Europa sei es heute Realität, dass man gemeinsam nach Ansätzen suche, wie die christliche Kirche in Zukunft noch bestehen könne. (ts)

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