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Euphorie endet in Enttäuschung

Das WM-Achtelfinal Schweiz gegen Schweden zieht die Massen in die Buchser Bahnhofstrasse. Die Fanmeile ist voll besetzt und die Stimmung euphorisch, bis ... die Schweden in Führung gehen.
Katharina Rutz

Es hätte perfekt sein können. Das Wetter ist nicht zu heiss und nicht zu kalt. Bier ist reichlich vorhanden. Asiatisches Essen oder Würste vom Grill und das Beste daran, ist natürlich: Die Schweiz spielt an der Weltmeisterschaft im Achtelfinal.

Bange Minuten für die Fans in den letzten Spielminuten auf der Buchser Fanmeile. (Bild: Corinne Hanselmann)

Bange Minuten für die Fans in den letzten Spielminuten auf der Buchser Fanmeile. (Bild: Corinne Hanselmann)

Die Massen strömen in die für den Verkehr gesperrte Bahnhofstrasse, die Festbänke sind alle besetzt. Die vorherrschende Farbe bei der Bekleidung ist rot-weiss, T-Shirts, Hüte, Schals, Socken, bemalte Backen. Es hätte perfekt sein können.

Sinkender Stimmungsbarometer

Und die Schweizer Nationalmannschaft spielt ja eigentlich recht gut, okay eigentlich nur leidlich gut. Vielleicht auch schlecht. Auf jeden Fall machen sie kein Tor. Im Gegenteil.

Aber bis zur Pause ist die Stimmung am Buchser Public Viewing ausgezeichnet, die Fans voller Hoffnung. Obwohl bereits in der Pause klar ist: «Die Schweiz muss noch etwas zulegen», wie Zuschauer Fabian Rupf treffend bemerkt. Die anfänglich so euphorische Stimmung und vor Freude leuchtende Gesichter verwandeln sich in der zweiten Halbzeit ganz langsam in ernste Mienen. Zunächst kneifen die Fans die Augenbrauen etwas zusammen. Dann verengen sie ihre Lippen zu Strichen und schliesslich schlagen sie die Hände vors Gesicht.

Schwedens Führungstreffer verdirbt gute Stimmung

Die gute Stimmung verfliegt beim Führungstreffer der Schweden. Dieser kommt spät und unglücklich. Je weiter die Zeit fortschreitet, desto lauter wird das Raunen bei jeder Annäherung der Schweizer an das schwedische Tor. Doch der Ausgleich bleibt aus. Die Schweiz verliert. Nach dem Spiel wird es wieder ruhiger in der Bahnhofstrasse. Kein Hupkonzert folgt.

«Wenn die Schweiz nicht weiterkommt, hoffen wir, dass Brasilien Weltmeister wird», sagen Gabi und Werner Lüthi. Gabi Lüthi hat deshalb bereits vorsorglich einen Brasilien-Schal um den Hals gelegt. Auf Brasilien tippen die beiden Buchser, weil diese Mannschaft mit Leidenschaft spiele.

Der Schweizer Nationalelf hat in diesem Achtelfinal die Leidenschaft definitiv gefehlt.

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