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Grabs: Erweiterung und Erneuerung des Oberstufenzentrums Kirchbünt ist auf Kurs

Am Behördenforum in Grabs wurde über Tempo 30 zur Senkung der Lärmimmission, zusätzliche Parkplätze und verschiedene Bauvorhaben informiert.
Thomas Schwizer
Bis im Sommer 2022 soll das Oberstufenzentrum Kirchbünt erweitert und erneuert werden. (Bild: Thomas Schwizer)

Bis im Sommer 2022 soll das Oberstufenzentrum Kirchbünt erweitert und erneuert werden. (Bild: Thomas Schwizer)

Voraussichtlich im Mai 2020 wird an der Urne über das Erneuerungs- und Erweiterungsprojekt Oberstufenzentrum Kirchbünt abgestimmt. Das sagte der Grabser Schulratspräsident André Fernandez am gut besuchten Behördenforum vom Mittwochabend.

Ziel sei es, dass die Erweiterung im Jahr 2022 bezugsbereit ist, weil dann ein ausserordentlich grosser Oberstufen-Jahrgang mehr Schulraum nötig macht. Der Kostenvoranschlag werde demnächst vom Schulrat behandelt.

Die mit dem Budget 2019 bewilligte Sanierung des Schulhauses Studen verzögere sich etwas, weil sie mit geplanten Arbeiten beim Lukashaus kombiniert werden soll, teilte Fernandez mit. Er informierte zudem über weitere Projekte, welche die Schule und den Schulrat beschäftigen. So laufe ein Pilotversuch Aufgabenhilfe auf der Oberstufe.

Werdenstrasse: Tempo 30 soll bis Ende 2020 kommen

Gemeindepräsident Niklaus Lippuner stellte verschiedene Projekte der politischen Gemeinde vor. Der Kanton müsse, wegen einer Überschreitung der Grenzwerte für Lärmimmissionen, auf der Staatsstrasse und die Gemeinde auf drei Gemeindestrassen 1.Klasse Massnahmen ergreifen. Der Gemeinderat habe das Lärmsanierungsprojekt verabschiedet. Das Gutachten werde, zusammen mit dem Projekt für die beiden Kantonsstrassen, von Mitte Februar bis Mitte März 2020 öffentlich aufgelegt.

Als erstes will die Gemeinde eine Massnahme auf einem rund 600 Meter langen Abschnitt der Werdenstrasse umsetzen. Dank einem Ausnahmeartikel in der Signalisationsverordnung ist bei übermässigen Umweltbelastungen, zum Beispiel durch Lärm oder Schadstoffe, eine Temporeduktion möglich.

Mit Tempo 30 könnten die Lärmgrenzwerte eingehalten werden, sagte Lippuner.

«Diese Massnahme ist verhältnismässig, da
sie den Zweck mit den geringsten Einschränkungen und moderaten Kosten erreicht.»

Tempo 30 von der Post bis zur Fabrikstrasse soll bis Ende 2020 umgesetzt werden.

Zusätzliche Parkfelder bei der Kirche

Der Bürgerversammlung vom 1. April 2020 werden im Voranschlag 740000 Franken unterbreitet für 65 neue Parkplätze bei der Kirche, ein neues Gemeinschaftsgrab mit integriertem Sternenkindergrab und einen neuen Brunnen bei der Aufbahrungshalle.

Bei der Kirche/dem Friedhof sollen 65 neue Parkplätze entstehen. (Visualisierung: atm3)

Bei der Kirche/dem Friedhof sollen 65 neue Parkplätze entstehen. (Visualisierung: atm3)

Diese Parkplätze würden einen Engpass beseitigen, der mit dem Bau des Kirchgemeindehauses entstanden sei, sagte Lippuner. Sie seien ideal gelegen – direkt bei Kirche, Friedhof und Kirchgemeindehaus sowie nahe bei den Schulhäusern Kirchbünt und Unterdorf. Vom neuen Parkplatz wird ein Fussweg ins Unterdorf realisiert. Optisch wird das Parkfeld vom Friedhof abgetrennt.

Zusätzliche Parkplätze gegenüber dem Kirchgemeindehaus

Zusammen mit der Spitex und dem Familienzentrum realisiert die politische Gemeinde zudem vis-à-vis dem Kirchgemeindehaus zusätzliche Parkplätze.

Mit diesem Projekt kann hier die Zahl öffentlicher Parkplätze auf 17 erweitert werden. Die Gemeinde bezahlt an die Gesamtkosten von 262000 Franken zirka 150000 Franken.

Bauprojekt Zentrum Grabs wird redimensioniert

Weiter teilte der Gemeindepräsident mit, die Zentrum Grabs Genossenschaft werde ihr Bauprojekt auf dem Volg-Areal redimensionieren, nachdem der Kanton verschiedene Punkte bemängelt hatte. Das Projekt Zentrum, das dem Gemeinderat wichtig sei, werde der Bevölkerung im Mitwirkungsverfahren noch vor der öffentlichen Auflage vorgestellt.

Die Zentrum Grabs Genossenschaft redimensioniert ihre auf diesem Areal geplante Überbauung: (Bild: Thomas Schwizer)

Die Zentrum Grabs Genossenschaft redimensioniert ihre auf diesem Areal geplante Überbauung: (Bild: Thomas Schwizer)

Niklaus Lippuner wies zudem auf den zweiten Informationsanlass zur laufenden Überarbeitung von Richtplan, Zonenplan und Baureglement hin, der am 23. Januar 2020 stattfinden wird.

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