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Erster Masernfall seit zehn Jahren

PD

Letzte Woche kam es in Liechtenstein zum ersten Masernfall seit zehn Jahren. Der betroffenen Person geht es wieder gut, sie ist nicht mehr ansteckend, wie das Liechtensteiner Amt für Gesundheit in einer Mitteilung schreibt. Die erkrankte Person hatte sich während eines Aufenthaltes im Ausland ausgesteckt. Vor einer Woche ist sie aus dem Ausland zurückgekommen und wurde am Mittwoch bei ihrer Hausärztin vorstellig.

Aufgrund der Symptome wurde sie mit Verdacht auf eine Masernerkrankung ins Liechtensteinische Landesspital überwiesen. Die Ansteckung ist während ihres Auslandaufenthalts erfolgt.

Erkrankte Person wurde isoliert

Die betreuenden Ärztinnen und Ärzte haben schnell reagiert. Solange sie infektiös war, wurde die erkrankte Person isoliert, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Danach wurden bei allen Personen, die mit der erkrankten Person Kontakt hatten, die Impfungen überprüft. Fast alle waren gemäss Impfempfehlung zwei Mal gegen Masern geimpft. Bei Personen, die nicht oder unvollständig geimpften waren, wurde nachgeimpft.

Die erkrankte Person hatte in ihrer Kindheit in ihrer damaligen Heimat nur eine Dosis der Masernimpfung erhalten. Nach einer unerwünschten Wirkung auf diese erste Dosis entschied ihr damaliger Arzt korrekt, die zweite Dosis nicht zu verabreichen. Seit Sonntag ist die erkrankte Person wieder zu Hause. Es geht ihr gut und sie ist nicht mehr ansteckend. Bisher kam es zu keinem weiteren Fall in Liechtenstein. (pd)

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