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Erste Zwischenbilanz nach einem Monat Bushof Buchs: Der Betrieb ist gut angelaufen

Der neue Bushof stösst sowohl bei Nutzern als auch bei Betreibern auf mehrheitlich positive Resonanz. Einige «Kinderkrankheiten» werden in nächster Zeit noch optimiert.
Jessica Nigg
Optimiert wird die Infrastruktur in den Bereichen Signalisation und Monitore, ausserdem gibt es weitere Parkplätze. (Bilder: Jessica Nigg)

Optimiert wird die Infrastruktur in den Bereichen Signalisation und Monitore, ausserdem gibt es weitere Parkplätze. (Bilder: Jessica Nigg)

«Grundsätzlich haben wir ein positives Feedback sowohl aus der Bevölkerung, als auch von den Betreibern», erklärt Markus Kaufmann, Stadtschreiber von Buchs auf Anfrage des «W&O». Zufriedenheit herrscht auch bei den Buslinien: «Als Postauto sind wir mit dem neuen Bushof in Buchs sehr zufrieden. Die Gedanken aus der Planung und Realisation stimmen mit der Wahrnehmung im Alltag sehr gut überein», erklärt Walter Schwizer, Leiter der Postauto Region Ostschweiz.

Auch Liemobil-Geschäftsführer Jürgen Frick äussert sich positiv: «Der neue Busbahnhof in Buchs ist ja auch ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem vorherigen Abfahrtsplatz.»

Und auch von der Bus Ostschweiz AG gibt es Lob für den neuen Bushof: «Das Fahrpersonal ist sehr zufrieden mit dem Bushof», erklärt Hans-Ruedi Kuhn, Leiter Angebot. Er sei übersichtlich und die Haltekanten für jede einzelne Linie seien gut zum Befahren. «Die Zu- und Wegfahrten aus den Haltekanten im Bushof erfolgen störungsfrei und sind gegenüber früher eine grosse Verbesserung», lobt Kuhn weiter.

Besonders hebt er den Sicherheitsaspekt hervor: «Durch die Trennung vom Individualverkehr ist die Verkehrssicherheit der Fahrgäste wesentlich erhöht worden. Die Fahrgäste bewegen sich in einem geschützten Bereich.»

Optimierungsmassnahmen werden bald umgesetzt

Bei der Signalisation und bei den Monitoren am Bushof besteht noch Handlungsbedarf. Sie werden demnächst nachgerüstet. (Bild: Jessica Nigg)

Bei der Signalisation und bei den Monitoren am Bushof besteht noch Handlungsbedarf. Sie werden demnächst nachgerüstet. (Bild: Jessica Nigg)

Vermisst werden gemäss Kuhn noch die beiden elektronischen Zentralanzeiger, welche die Abfahrtszeiten der Busse anzeigen. Diese folgen aber, wie Markus Kaufmann bestätigt: «Bei der Signalisation und bei den Monitoren stehen kleinere Arbeiten an. Zudem soll es auch noch von weitem sichtbare Uhren geben.» Und Walter Schwizer ergänzt: «Die Kantenbezeichnungstafeln müssen rund 20 Zentimeter gegen die Perron-Mitte verschoben werden.» Grund dafür sei, dass bei der Erstmontage zu wenig beachtet wurde, dass die Doppelstock-Postautos beim vollständigen «Einschlagen» die Kantenbezeichnungstafeln aufgrund der vier Meter Höhe dieser Fahrzeuge touchieren.» Schäden habe es aber nicht gegeben.

Verkehrssituation noch nicht optimal

Zu den wenigen Kritikpunkten am neugestalteten Bahnhofs- und Busareal gehört die Verkehrsführung, die zwar gegenüber früher als massiv verbessert wahrgenommen wird, aber dennoch noch einige Mängel aufweist. «Derzeit haben wir im Bereich des Bushofes zu wenig Parkplätze», ist sich Stadtschreiber Markus Kaufmann bewusst. Dieser Umstand ist nicht nur für Postkunden ärgerlich, die keinen Parkplatz finden, sondern auch für einfahrende Linienbusse: «Die Verkehrsführung des Individualverkehrs in den Hauptverkehrszeiten vor der Poststelle Buchs lässt die Postautos nicht immer zügig passieren», erklärt Walter Schwizer. Es bestehe aber kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Die Stadt Buchs will die Parkplatzsituation dennoch zeitnah entschärfen: «Wir realisieren zusätzlich 25 Parkplätze», so Kaufmann.

Auf der Fläche des Bushofes "Buchs Süd" sollen zusätzlich 25 Parkplätze entstehen. (Bild: Jessica Nigg)

Auf der Fläche des Bushofes "Buchs Süd" sollen zusätzlich 25 Parkplätze entstehen. (Bild: Jessica Nigg)

Polizeieinsätze blieben im gewohnten Rahmen

Der Bahnhof Buchs hatte seit je her eine grosse Anziehung für Personen. «Einerseits ist aufgrund der Bedeutung des Grenzbahnhofes ein grosser Reiseverkehr gegeben und andererseits werden Örtlichkeiten wie Bahnhöfe auch durch jüngere Personen gerne als Treffpunkt benutzt. Dies hat sich seit der Neugestaltung in Buchs nicht verändert», wie Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei erklärt.

«Die polizeilichen Einsätze haben sich seit der Neueröffnung kaum verändert.» Dies seien im vergangenen Monat mehrheitlich Verfehlungen im Bereich des Ausländergesetzes gewesen. Auch konnten zur Fahndung ausgeschriebene Personen angehalten und festgenommen oder der Grund der Ausschreibung abgearbeitet werden. Weiter ging es um eine Lärmklage und zwei Meldungen wegen Auseinandersetzungen von Personen.

Im Bereich des Strassenverkehrsgesetzes wurden die auf der Frontseite erwähnten Bussen (Fahrverbot) ausgesprochen.

Kommt fast täglich vor: Autofahrer, die mit ihrem PKW in die Parkbuchten für Busse Fahren und dort Personen aus- und einsteigen lassen. (Bild: Jessica Nigg)
Dieses Schild wird regelmässig missachtet. (Bild: Jessica Nigg)
Zugang hat nur der Öffentliche Verkehr, Fahrzeuge mit Bewilligung, Zubringerdienst sowie Fahrzeuge mit Parkkarte für behinderte Personen. (Bild: Jessica Nigg)
Viele Autofahrer übersehen die beiden Tafeln, welche die Einfahrt zu den Parkbuchten für Privatwagen klar untersagen. (Bild: Jessica Nigg)
4 Bilder

Immer wieder Parksünder am Bushof in Buchs

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