Erste gemeinsame Diskussion nach der Hiobsbotschaft: Krempel-Team will für den Fortbestand kämpfen

Der Verein Krempel hat kürzlich seine Hauptversammlung abgehalten. Im Zentrum standen der angekündigte Abriss seines Kultur- und Konzertlokals.

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Sie wollen für die Zukunft ihres Vereins kämpfen und den Dialog suchen: Mitglieder des Vereins Krempel an ihrer HV.

Sie wollen für die Zukunft ihres Vereins kämpfen und den Dialog suchen: Mitglieder des Vereins Krempel an ihrer HV.

Bild: PD

(pd) Die kürzlich veröffentlichte Bekanntmachung, dass die Stadt Buchs den Krempel abreissen und auf dem Areal Alterswohnungen errichten möchte, war für die Betreiber ein Schock. Für das seit 2001 bestehende Kultur- und Konzertlokal Krempel bedeutet dies das Aus an diesem Standort.

Einstimmig hinter dem Kultur- und Konzertlokal

Vor kurzem haben sich die Mitglieder der Genossenschaft und des Vereins im Krempel getroffen und mögliche Szenarien und Ideen für ein zukünftiges Weiterbestehen diskutiert. Dabei wurden wichtige Entscheide gefällt: Einstimmigkeit herrschte darüber, dass für das weitere Bestehen vom Krempel gekämpft werden soll.

Ebenso wurde aber entschieden, auf ein Referendum gegen den Grundstückskauf durch die Stadt Buchs zu verzichten und stattdessen den Dialog zu suchen. Es soll zudem aktiv nach möglichen alternativen Standorten in Buchs Ausschau gehalten werden, halten die Verantwortlichen in einer Medienmitteilung fest.

Attraktives Angebot für alle Altersklassen

Das Projekt Krempel soll weiterleben, ist man sich einig. Buchs brauche ein attraktives Angebot im Nachtleben. Insbesondere für junge Leute sei das Nachtleben neben anderem ein wichtiges Kriterium bei der Wahl ihres Lebensmittelpunktes. Der Verein hielt darum fest:

«Wir werden alles daran setzen einen neuen Standort an möglichst zentraler Lage und mit guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr zu finden.»

Man hoffe dabei auch auf eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung – damit sowohl Alterswohnungen gebaut werden können als auch das Angebot für die jüngere Bevölkerung aufrechterhalten werden kann.