Kirchbürger in Wildhaus-Alt St. Johann wählen die Vorsteherschaft neu und stimmen über Bauprojekte ab

Die Stimmberechtigten der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Wildhaus-Alt St.Johann versammeln sich am 15. März zu wichtigen Entscheiden.

Merken
Drucken
Teilen
Das Modell des Bauvorhabens in Wildhaus-Alt St.Johann.

Das Modell des Bauvorhabens in Wildhaus-Alt St.Johann.

Bild: PD

(fis) Aus beruflichen Gründen hat Philip Herrmann das Präsidium der Kirchenvorsteherschaft niedergelegt. Seit Jahresbeginn wirkt an seiner Stelle interimsweise Yvonne Brügger, die bereit ist, für den Rest der Amtsdauer 2018-2022 die Aufgabe weiterzuführen. Den Versammlungsteilnehmenden ist es aufgetragen, ihr das Vertrauen auszusprechen.

Totalsanierung und Neubau geplant

Nach sorgfältigen Vorarbeiten legt die Kirchenvorsteherschaft ein Kreditbegehren über 2,2 Millionen Franken für die Totalsanierung des Pfarrhauses und die Erstellung eines Ersatzbaus für einen Kirchgemeindesaal in Alt St.Johann vor. Eine seit 2016 bestehende Baukommission hatte vier Planungsbüros zur Eingabe von Ideen eingeladen.

Zum Zug kam Architekt Michael Fenk aus Hinterforst. Das Pfarrhaus wird total saniert; die bisherigen Wohnräume sollen künftig als Sekretariat, Pfarrbüro sowie als Gemeinschafts-, Schulungs- und Jugendräume dienen. Anstelle des bisherigen Saaltrakts wird ein zeitgemäss gestalteter Holzbau errichtet, der multifunktional genutzt werden kann. Der Eingang zum Saal wird von der Ost- auf die Westseite verlegt; damit lässt sich vor der Kirche ein Begegnungsplatz realisieren; anstelle der bisherigen Schnitzelheizung wird ein Materialschopf errichtet. Der Evangelische Kirchenrat des Kantons St.Gallen hat die Finanzierung bereits zugesichert; jetzt ist es an der Kirchbürgerschaft, ihr Einverständnis zu erteilen. Bis zum kommenden Sommer folgen nach der Zustimmung Detailplanung und Baueingabe; im Frühjahr 2021 dürfte die eigentliche, weitere zwölf Monate dauernde Bauphase beginnen.

Der Steuerfuss wird auf 28 Prozent beibehalten

Die Jahresrechnung, von Kassierin Petra Bösch-Vetsch vorgelegte Verwaltungsrechnung 2019 schliesst mit einem Verlust von 61172 Franken ab, der vom Finanzausgleich übernommen wird. Der Steuerfuss soll auch im kommenden Jahr auf 28 Prozent belassen werden. Aus diversen Berichten in der Einladungsbroschüre erfahren Bürgerinnen und Bürger, dass sich Jung und Alt in der Kirchgemeinde wohlfühlen.

Die Kirchgemeindeversammlung findet am Sonntag, 15. März, um zirka 10.30 Uhr in Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche Wildhaus statt; hernach sind alle Teilnehmenden zu Wurst und Brot eingeladen.