Ende der Sommerzeit: Malschüeler Geissen kehrten wohlgenährt nach Buchs zurück

Rund 300 Tiere bewältigten die Alpabfahrt am Samstag problemlos und kamen um 13 Uhr auf dem Marktplatz in Buchs an.

Hansruedi Rohrer
Drucken
Teilen
12 Bilder

Kurz vor 13 Uhr war auf der Altendorferstrasse schon von weitem Glockengebimmel zu hören. Gut behütet und geführt vom Alppersonal zog die grosse Horde Ziegen gegen den Marktplatz, wo die Tiere nach einer wohlverdienten Rast den Besitzern wieder gesund und gut genährt zurückgegeben wurden.

Damit endete die 104 Tage dauernde Sommerzeit auf der Ziegenalp Malschüel. Die Alp – auf Seveler Boden, aber im Eigentum der Ortsgemeinde Buchs – ist eine der grössten Geissenalpen der Schweiz. Gepachtet wird sie vom Verein Ziegenfreunde.

Alpabfahrt dauerte drei Stunden

Bei der Alpabfahrt sei alles gut verlaufen, sagte Sven Baumgartner vom Verein Ziegenfreunde. Der ganze Tross startete am Samstag um 10 Uhr auf Malschüel Mittelsäss. Nach rund drei Stunden wurde Buchs erreicht. Dazwischen legte man zwei Pausen zu je einer halben Stunde ein. Im weiteren boten auch die begangenen Pfade im Schatten durch das Tobel Schutz vor der Sonne an diesem doch sehr warmen Sommertag.

Zu Beginn der Alpzeit Ende Mai hätten oben noch eher kühle Temperaturen geherrscht, verriet Sven Baumgartner weiter. «Aber etwas später entwickelte sich für die Tiere ein ganz guter Sommer.»

Die Toggenburger Ziegen machten einen Drittel des Tierbestandes aus. Die Sömmerung konnten aber auch noch andere Rassen geniessen, wie Appenzeller Ziege, gemsfarbige Gebirgsziege, Strahlenziege oder Nera Verzasca. Und erstmalig waren auch acht Geissen der Rasse Tauernschecken dabei.