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Elisabeth Schmid-Anderson aus Sax zeigt Bilder der Gefühle

In der Galerie des Sennwalder Rathauses in Frümsen ist am Freitag eine neue Ausstellung eröffnet worden. Elisabeth Schmid-Anderson aus Sax zeigt verschiedene Aquarellbilder.
Hansruedi Rohrer
Elisabeth Schmid-Anderson aus Sax zeigt in der Rathausgalerie Frümsen ihre meist grossflächigen Aquarellbilder. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Elisabeth Schmid-Anderson aus Sax zeigt in der Rathausgalerie Frümsen ihre meist grossflächigen Aquarellbilder. (Bild: Hansruedi Rohrer)

In der aktuellen Ausstellung werden zurzeit 30 meist grossflächige und aufwendig hergestellte Aquarellbilder präsentiert. Es sind Werke von Elisabeth Schmid-Anderson, einer ehemaligen Sekundarschullehrerin aus Eschen (FL), zu sehen. Sie wohnt in Sax. Und sie sei seit einem Jahr im «Altersunruhestand», erwähnte sie an der Vernissage vom Freitagabend. «So habe ich nun Zeit für alle möglichen Ideen.»

Gedanken in Bildern ausdrücken

Elisabeth Schmi malt erst seit knapp zwei Jahren, und zwar ausschliesslich mit der Aquarelltechnik. Auf die Idee habe sie die Nachbarin gebracht, welche ebenfalls malkünstlerisch tätig ist. Die Nachbarin habe sie auch zu dieser Ausstellung angeregt. Die Bilder zeigen Lebensgeschichten und Erlebtes der Malerin. Es sind persönlich verarbeitete Eindrücke. «Die Aquarellbilder mit den verschiedenen Themen entstehen aus meinen Gedanken. Was mich beschäftigt oder bewegt, kann ich mit der Malerei gut ausdrücken», sagt Elisabeth Schmid-Anderson. Das könne ein Ereignis aus dem privaten Umfeld sein, aber auch aus dem Zeit- oder Weltgeschehen. Zu den mit «Libellenflug», «Pilzwald», «Dschungel», «Herbst» oder «Werdenberg am Abend» betitelten Bildern sind auch solche zu den Themen «Die Sonnen- und Schattenseite des Lebens», «Der Tod ist gross», «Der gefangene Engel», «Dance marcabre» zu nennen.

«Die Sujets kommen in den grossen Bildern besser zur Geltung», erwähnt die Künstlerin. Die Bilder zeigen noch eine Eigenheit: sie sind alle leicht surreal, sie sind also leicht verfremdet, jedoch ohne gänzlich ins Abstrakte zu verfallen. Elisabeth Schmid-Anderson sagt: «Es sind keine Fantasy-Bilder, sondern nach der Wirklichkeit gemalte Eindrücke mit leichten Abweichungen in Gestaltung und Ausdruck.»

Die etwas andere Art von Aquarell

Wenn die Freizeitkünstlerin mehr oder weniger jeden Tag an einem Werk beschäftigt ist, kann es gut und gerne einen Monat dauern, bis das Bild fertig ist. Die Aquarelle von Elisabeth Schmid-Anderson setzen sorgfältiges Vorgehen von Anfang bis zum Schluss voraus. Das beginnt schon beim genauen Vorzeichnen des Sujets. Danach werden die Aquarellfarben Lage auf Lage aufgetragen. Das können bis zu zehn Schichten sein. Dazwischen folgen immer wieder Unterbrechungen zum Trocknen der Farben. «Das Bild erhält so mehr Tiefe, da kann zum Beispiel Wasser eines dargestellten Sees richtig durchschimmern», erklärt die Malerin. So entsteht die etwas andere Art von Aquarellbild. Diese erste öffentliche Ausstellung der Malkünstlerin aus Sax dauert noch bis zum 3.Mai 2019.

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