Buchs-Werdenberg
Arbeit in luftiger Höhe am «Schwalben- und Seglertag»

Die Feuerwehr Werdenberg Süd half den Mitgliedern des Natur- und Vogelschutzvereins Buchs-Werdenberg bei einem Arbeitseinsatz.

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Die Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und den Mitgliedern des Natur- und Vogelschutzvereins Buchs-Werdenberg klappte gut, der «Schwalben- und Seglertag» war ein Erfolg.

Die Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und den Mitgliedern des Natur- und Vogelschutzvereins Buchs-Werdenberg klappte gut, der «Schwalben- und Seglertag» war ein Erfolg.

Bild: PD

(pd) Am letzten Samstag wurde durch den Natur- und Vogelschutzverein Buchs–Werdenberg der «Schwalben- und Seglertag» in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Süd durchgeführt. Aufgrund der Pandemie konnte im vergangenen Jahr dieser Arbeitstag nicht durchgeführt werden.

Am Gebäude der Firma Büchel Bau (ehemals Rissi) im Fuchsbühel befindet sich die grösste Mehlschwalbenkolonie im Werdenberg. Die Mehlschwalbe (Delichon urbica) brütet auf Einzelhöfen, in Dörfern und Städten. Die Nester macht sie oft an Gebäuden unter Dachvorsprüngen, so wie an diesem Gebäude der Büchel Bau. Das nahe liegende «Flukawäldli» mit seinen hohen Bäumen und Sträuchern bietet den Mehlschwalben mit Insekten Nahrung an.

Ein «Arbeitsplatz» mit Aussicht

Markus Roduner reinigte in luftiger Höhe, aber mit gesichertem Arbeitsplatz, die Nester und Kotbleche. Für die Anwesenden war natürlich auch das Aufstellen dieses grossen Einsatzfahrzeuges der Feuerwehr interessant. Danach musste das Fahrzeug zur Sekundarschule an der Schulhausstrasse verschoben und wieder richtig positioniert werden. An diesem Gebäude sind Nisthilfen für Mauersegler (Apus apus) angebracht. Die Ornithologin Heidi Aemisegger meldete, dass diese Nisthilfen bereits durch Spatzen besetzt seien. Es ist einfach überraschend, wie viel Nestmaterial die Spatzen in die Nisthilfen einbrachten.

Unter lautem Gezwitscher der Spatzen befreite Markus Roduner die Nisthilfen von diesem Material. Nun sind diese gereinigt und stehen für die demnächst aus dem fernen Südafrika kommenden Mauersegler bereit. Schon bald wird ihr schriller, gedehnter Ruf «sriih» über Buchs zu hören sein. Mit einem grossen Dank an die zwei Feuerwehrleute fand ein strenger Arbeitseinsatz sein Ende.