Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Eine Werdenbergerin auf Karrierekurs mit der Violine

Die in Buchs und Sevelen aufgewachsene Violinistin Ariana Puhar hat vor zwei Jahren den Schritt nach Berlin gewagt und arbeitet dort an ihrer Karriere als Solistin. Die 19-Jährige freut sich auf zwei Konzerte in der Heimat Ende Monat.
Armando Bianco
Freut sich auf zwei Auftritte Ende Monat in ihrer Heimat: Ariana Puhar spielt das Tschaikowsky-Violinkonzert als Solistin. (Bild: PD)

Freut sich auf zwei Auftritte Ende Monat in ihrer Heimat: Ariana Puhar spielt das Tschaikowsky-Violinkonzert als Solistin. (Bild: PD)

Ariana Puhar, 19 Jahre alt, aufgewachsen in Buchs und Sevelen, hat Preise und Auszeichnungen in mehreren Ländern gewonnen. Die Fachwelt ist stets voll des Lobes über das Können der Violinistin. Das Instrument spielt sie seit ihrem fünften Lebensjahr.

Seit zwei Jahren lebt sie in Berlin und besucht dort das Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach; nächstes Jahr sollte sie das Abitur geschafft haben. Das Gymnasium ist spezialisiert auf hochbegabte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Gleichzeitig erhält die Jungstudentin Unterricht in ihrem Hauptfach Violine solo an der Universität der Künste in Berlin.

«Berlin war die goldrichtige Entscheidung. Es wimmelt hier nur so von fantastischen Musikern und Konzerten und alleine durch das Zuhören lernt man unheimlich viel», sagt sie im Gespräch mit dem W&O. «So muss man dann aber auch damit leben können, dass dies Konkurrenz bedeutet, die einem pausenlos um die Ohren geigt, oft besser und nahezu perfekt.»

Talent, Fleiss, Wille und eine Portion Lebensglück

Im Lebenslauf der 19-Jährigen stehen etliche Meisterkurse, zahlreiche Auftritte und der Besuch des Konservatoriums in Zürich. Die Liste der Fördermassnahmen ist lang. Trotz aller Erfolge in ihrem noch jungen Alter hat Ariana Puhar nie den Boden unter den Füssen verloren. Dass es nebst Talent, Fleiss, Wille auch eine Portion Lebensglück braucht, ist ihr jederzeit bewusst. «Ich bin mit dem guten alten Solistentraum sehr vorsichtig, das schafft nur einer aus vielen tausend Musikern», sagt sie im Gespräch mit dem W&O. Aber sie ist bereit, vieles für dieses Ziel zu tun, das sie seit Jahren begleitet.

"Ich bin mit dem guten alten Solistentraum sehr vorsichtig, das schafft nur einer aus vielen tausend Musikern"

Derweil sammelt sie Bühnenerfahrung. Sie hat dieses Jahr bereits in der Philharmonie Berlin zusammen mit einem Sinfonieorchester als Solistin konzertiert, gab ein Rezital in Slowenien, welches über 30 Minuten im Radio ausgestrahlt wurde. Sie hat in Polen gespielt und wird Ende Jahr im Zürcher Grossmünster zu hören sein. Ariana Puhar spielt auch in verschiedenen Kammermusik-Formationen und ist abwechselnd Stimmführerin bzw. Konzertmeisterin im Sinfonieorchester des Bach-Gymnasiums.

Der bedeutendste Preis soll erst noch kommen

Aus kurzfristiger Optik lautet das Ziel nun, den Wunschstudienplatz im Hauptfach Geige zu bekommen. «Wo es mich dann hin verschlägt, ob Orchester, Unterricht oder Kammermusik, kann ich noch nicht sagen. Hauptsache Musik», meint Ariana Puhar ganz unverkrampft.

Auf ihrer Karriereleiter sieht sie schliesslich noch viele Stufen nach oben. «Ich habe ja noch nicht einmal angefangen zu studieren, also habe ich noch sehr viel zu tun». Deshalb hofft sie auch, «dass der Preis, der mir am meisten bedeutet, erst noch kommt».

Am Sonntag, 29. September, tritt Ariana Puhar mit dem Orchester Liechtenstein Werdenberg um 10.30 Uhr im Vaduzer Saal in Vaduz und um 18 Uhr in der Flumserei in Flums auf. Ariana Puhar wird das Tschaikowsky–Violinkonzert als Solistin spielen

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.