Funkner messen sich in Buchs: Eine schweisstreibende Angelegenheit

Zum ersten Mal wurde ein Funknerwettkampf beim Pontonierheim durchgeführt.

Hansruedi Rohrer
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Die Wettkämpfer bewegen sich hier auf Holzscheiben am Boden, zum Weiterkommen wird eine Scheibe nachgereicht. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Die Wettkämpfer bewegen sich hier auf Holzscheiben am Boden, zum Weiterkommen wird eine Scheibe nachgereicht. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Zum zehnjährigen Bestehen des Vereins Flaggala-Holzer Räfis-Burgerau konnte am Samstag beim Pontonierheim Rheinau erstmals der Funknerwettkampf in Buchs unter der Leitung des OK-Präsidenten Heinz Müntener durchgeführt werden. Es war der 13. Anlass dieser Art, der in den vergangenen Jahren meistens im Fürstentum Liechtenstein organisiert wurde.

Für den spannenden Wettkampf hatten die einheimischen Flaggala-Holzer acht Posten mit mehr oder weniger kniffligen Aufgaben vorbereitet, und die je nachdem auch noch mehr oder weniger Schweisstropfen zusätzlich zum heissen Sommerwetter kosteten. Bei den meisten Aufgaben war nebst der richtigen Lösung die vorgegebene Zeitlimite ein wichtiger Faktor für die Siegerpunkte. An jedem Posten beobachteten zwei Schiedsrichter das Geschehen, welches auch von zahlreichen Zuschauern verfolgt wurde.

14 Funkenzünfte waren am Start

Das Ründlinge rollen benötigt Geschick und auch etwas Kraft. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Das Ründlinge rollen benötigt Geschick und auch etwas Kraft. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Mitgemacht haben 14 Funkenzünfte aus der Schweiz, Liechtenstein und Österreich mit insgesamt rund 130 Teilnehmenden. Die acht in frei gewählter Reihenfolge zu absolvierenden Spiele mit Start um 13 Uhr bewegten sich in der Geschicklichkeits-Skala von einfach bis schwierig.

Der Posten «Nageln» bestand aus einem Rundlauf für die Wettkämpfer um zwei Scheitstöcke, in die mit zwei unterschiedlichen Hämmern zwei Nägel geschlagen werden mussten. Die Zeit wurde bei den zwei vollständig eingeschlagenen Nägeln gestoppt.

Mit einem Gehänge müssen Holzstücke zu einem Turm aufgestapelt werden. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Mit einem Gehänge müssen Holzstücke zu einem Turm aufgestapelt werden. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Beim «Holzscheibenlauf» bewegten sich fünf Spieler über kleine, auf den Boden gelegte, Holzscheiben. Zum Weiterkommen bis zum Ziel musste jeweils eine sechste Scheibe weitergereicht werden.

Die «Bürdelikran»-Aufgabe bestand darin, drei Holzbürdeli per Flaschenzug und Kran möglichst schnell ins Ziel zu bringen. Mehrere Aufgaben waren bei der «Staffette mit Hindernissen» zu bewältigen, und das «Ründlinge rollen» über eine bestimme Strecke an einem weiteren Posten benötigte Gefühl und den Ehrgeiz, schnell zu sein.

Der Christbaum muss möglichst weit geworfen werden – nicht ganz so einfach. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Der Christbaum muss möglichst weit geworfen werden – nicht ganz so einfach. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Eine andere Aufgabe bestand darin, einen Christbaum möglichst weit zu werfen, und beim «Gewicht schätzen» erhielt jeder Teilnehmer ein Stück Holz, welches sie zerkleinern durften. Ziel dabei war es, das Gesamtgewicht aller Hölzer möglichst nahe bei 6,240 Kilo zu schätzen.

Schliesslich benötigte auch jene Aufgabe von den Mitwirkenden etwas Geduld und Geschick, bei der gemeinsam mittels eines Gehänges ein Turm aus Holzstücken aufgestapelt werden musste. Dieser originelle Funknerwettkampf konnte dank Nutzung der Synergien beim Pontonierfahrverein mit Erfolg begonnen und auch abgeschlossen werden.