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Eine Lösung mit «Park-Jetons»

Das fünfte Forum der Stadt drehte sich am Dienstagabend mehrheitlich um das Thema Verkehr, und was damit im Zusammenhang steht. Der Anlass fand mitten in der WM-Meile statt.
Hanspeter Thurnherr
Speziell: Der Buchser Stadtrat stellte sich in der «Gass» zwischen zwei WM-Spielen den Fragen der Bürgerschaft. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Speziell: Der Buchser Stadtrat stellte sich in der «Gass» zwischen zwei WM-Spielen den Fragen der Bürgerschaft. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Es war ein spezieller Ort und eine besondere Zeit in einer ungewohnten Atmosphäre, welche der Stadtrat ausgewählt hatte: in der Public-Viewing-Zone der «Gass» zwischen zwei WM-Spielen. Die meisten Fragen und Anliegen drehten sich um das Thema Verkehr: von Tempo-30-Zonen, über das Gestaltungskonzept der Churer- und St. Galler-Strasse, über Parkplätze, Parkbussen und Parkgebühren bis zum Stau auf der Bahnhofstrasse im Bereich Bahnhofplatz.

Für die Neugestaltung der Kantonsstrasse sei das Konzept erarbeitet und an den Kanton übergeben, sagte Stadtpräsident Daniel Gut. Wenn sie beim 17. Strassenbauprogramm als prioritär eingestuft werde, würde man die erste Etappe beim Rathaus umsetzen. Die Stadt halte sich aber bereits jetzt bei allen Themen, welche diese Strasse betreffen, an das Konzept.

Beim Thema Parkplätze und Parkgebühren herrsche ein «Chrüsimüsi», sagte ein Bürger, man sollte eine einheitliche Lösung finden. Zum Beispiel mit Zonen- oder Jahreskarten oder mit zwei Stunden gratis parkieren, wurde vorgeschlagen. Auch Marketing Buchs wolle mehr als eine halbe Stunde gratis parkieren, um das Zentrum zu beleben, sagte Stadträtin Katrin Frick. «Wir wollen nicht mehr regeln, als nötig ist. Vor allem wollen wir die Leute nicht vergällen, die zum Einkaufen kommen. Deshalb werden wir diese Vorschläge prüfen», versprach Daniel Gut.

Geschäfte könnten Parkgeld zahlen

Nicco Sonderegger unterbreitete dann dem Stadtrat einen konkreten Vorschlag, den er bereits mit verschiedenen Geschäftsinhabern besprochen hatte: Parkplatz-Jetons, die in den Geschäften in Buchs eingelöst werden können. Sie würden die Wertschöpfung verbessern und Arbeitsplätze erhalten. Die Geschäfte zahlen somit den Kunden den Parkplatz, was Buchs bekannt und attraktiv macht, so Sondereggers Überlegungen.

Schuld am Stauproblem am unteren Ende der Bahnhofstrasse sei der Parkplatzmangel bei der Post, sagte der Stadtpräsident. Wenn der Bushof in Betrieb sei, könnten bei der heutigen Bushaltestelle Bahnhof Nord 20 Parkplätze geschaffen werden. Stadtrat Jules Strub sagte, man müsse das Bauende abwarten, aber die Sache im Auge behalten. Zum Thema Flixbus lege der Kanton die Bedingungen fest, erklärte Daniel Gut. Die Region Sarganserland-Werdenberg evaluiere aber bereits geeignete Standorte in Buchs, Sargans und in der Dornau Trübbach. Wichtig sei, dass für Flixbus die gleichen Bedingungen gelten wie für öffentliche Busse.

Zur Raserei auf der Grünaustrasse meinten die Stadträte Jules Strub und Hanspeter Schwendener, dass die Strasse im Zuge der kommenden Erneuerung der Werkleitung umgestaltet werde, und es eine 30er-Zone gebe.

Zum Schluss verwies Stadtrat Ludwig Altenburger auf das Jubiläum «10 Jahre Wiedenpark», das am 14. September mit einem Podiumsanlass und am 15. September mit einem Tag der offenen Tür zusammen mit dem traditionellen Herbstfest gefeiert wird.

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