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Eine Lösung für alle Schulabgänger finden

Für dieses Jahr gibt es immer noch offene Lehrstellen in der Region Werdenberg.
Ein gültiger, unterzeichneter Lehrvertrag wird auch nach Schulbeginn bewilligt.
Saskia Bühler
Das Entscheidungskriterium für einen Lehrling variiert. Die einen wollen gute Schüler, andere wollen vom Beruf begeisterte Lehrlinge. (Bild: Archiv)

Das Entscheidungskriterium für einen Lehrling variiert. Die einen wollen gute Schüler, andere wollen vom Beruf begeisterte Lehrlinge. (Bild: Archiv)

Jedes Jahr sehnen Schulpflichtige die Sommerferien herbei. Endlich fünf Wochen lang das tun, worauf man Lust hat! Aber für viele, die ihr letztes Jahr an der Oberstufe hinter sich gebracht haben, wird im August ein völlig neuer Lebensabschnitt beginnen. Mit dem Antritt einer Lehre ändert sich Grundlegendes im Leben eines jungen Menschen. Worauf sie sich gefasst machen, wissen die meisten wohl schon seit längerer Zeit. Vermehrt werden Lehrstellen nämlich schon früh vergeben. Die Lehrbetriebe wollen sich die aus ihrer Sicht besten Kandidaten so früh wie möglich sichern. Laut Peter Jehli-Kamm, Leiter der Berufs- und Laufbahnberatung Werdenberg, gebe es für «den Besten» unterschiedliche Kriterien bei den Betrieben. «Stehen bei den einen Berufsbildnern gute Noten im Vordergrund, gewichten andere das Interesse an Beruf und Betrieb stärker. Es findet sich für jeden, der sich bemüht, das passende Unternehmen», erklärt er, «direkt oder nach einem richtig gewählten Zwischenjahr.»

Noch immer Lehrstellen zu vergeben

Ab dem ersten November werden vom Amt für Berufsbildung Lehrverträge bewilligt. Es werden allerdings mit angehenden Lehrlingen oft schon weit vor diesem Termin Vorverträge oder mündliche Abkommen für eine Lehrstelle abgeschlossen.

Dennoch gibt es in unserer Region noch immer einige offene Lehrstellen für kommenden August. Wie viele es genau sind, kann Jehli nicht sagen. «Der letzte, nicht mehr ganz aktuelle Stand war bei 122 Stellen in verschiedenen Branchen», berichtet er.

Mündliche Verträge unmöglich zu kontrollieren

Diese Anzahl kann sich laufend verändern, da auch zum jetzigen Zeitpunkt noch Lehrverträge für August unterschrieben werden. Laut Bruno Müller, Leiter des Amts für Berufsbildung St. Gallen, sei das eine willkommene Praxis. «Wir wollen allen eine Anschlusslösung ermöglichen. Wir bewilligen teilweise auch Verträge, die erst nach Schulbeginn im August eingereicht werden», erklärt er.

Dass Lehrstellen teilweise schon mehr als ein Jahr vor Antritt der Stelle vergeben werden, ist nicht verboten und wird nicht von einer höheren Instanz überwacht; mündliche Übereinkünfte wären für den Kanton unmöglich zu kontrollieren.

Ausserdem sind sich Jehli und Müller einig: Ein fixer Lehrstellen-Zusagetag in der Region Werdenberg würde den Nachteil schaffen, dass Jugendliche für die Lehre in nahe gelegene Regionen abwandern würden, wo es keinen solchen Termin gibt und sie früher eine Zusage bekommen würden. Eine solche Regelung für alle Unternehmen einzuführen, wäre auch ein grober Eingriff ins Vertragsrecht.

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