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Eine Lösung gibt es für fast alle Schulabgänger im Werdenberg

Nur wenige Schulabgänger im Wahlkreis Werdenberg wissen noch nicht, was sie nach dem Sommer machen.
Armando Bianco

Von 434 Schulabgängern im Wahlkreis Werdenberg haben 29 Personen noch keine Anschlusslösung für die Zeit nach der Schule gefunden. 311 Abgänger beginnen eine Lehre, 43 zieht es an eine weiterführende Schule, 30 absolvieren ein staatliches Brückenangebot, 14 setzten auf eine private Lösung, 7 reisen aus oder nehmen eine Hilfstätigkeit an, 25 suchen noch und 4 haben noch gar keine definitive Absicht. Währenddem im Werdenberg 72 Prozent eine Lehre beginnen, sind es im Wahlkreis Toggenburg sogar 80 Prozent, welche sich für diesen Weg entschieden haben. Hingegen besuchen vergleichsweise nur 29 eine weiterführende Schule und nur 19 befanden sich am Stichtag noch auf der Suche.

Deutlich weniger Jugendliche als noch vor zehn Jahren

Das Zahlenmaterial geht aus einer aktuellen Schulabgängerumfrage hervor, die das kantonale Amt für Berufsbildung in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Statistik durchgeführt hat. Die Umfrage zeigt für die Jugendlichen eine komfortable Situation, rund 95 Prozent der im Juli aus der Volksschule ausgetretenen Schülerinnen und Schüler hatten Ende Mai eine Anschlusslösung gefunden. Am Stichtag 24. Mai wurden 4786 Jugendliche aus den Sekundar-, Real- und Kleinklassen sowie den Brückenangeboten erfasst, das sind 108 weniger als im Vorjahr. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl demografiebedingt um 1327 Jugendliche oder rund 21,7 Prozent gesunken. Bei der Umfrage konnte ein nahezu vollständiger Rücklauf verzeichnet werden, hält der Kanton in seiner Mitteilung fest.

Die Zahl ohne Lösung ist bei Ausländern deutlich höher

Am Stichtag hatten kantonsweit 4518 Jugendliche oder 94,4 Prozent eine Anschlusslösung gefunden. Bei der Lehrstellensuche spiele offensichtlich die Nationalität eine bedeutende Rolle. 1303 Personen oder 27,2 Prozent aller erfassten Jugendlichen sind ausländischer Nationalität. Bei allen Jugendlichen ohne Anschlusslösung beträgt ihr Anteil 60,8 Prozent. Der Anteil ohne Anschlusslösung bei Jugendlichen ausländischer Nationalität ist mit 12,5 Prozent viermal höher als bei Jugendlichen mit Schweizer Nationalität.

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