Grabs/Gams
Begegnungsmöglichkeiten im kleinen Rahmen bei den überdimensionalen Laternen

Adventslaternen laden vor der evangelischen Kirche Grabs und beim Schulhaus Widem Gams zu Begegnungen ein.

Hanspeter Thurnherr
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Aufmerksam hören Kinder die von Ursula Nägele vorgetragene Geschichte bei der grossen Laterne in Grabs.

Aufmerksam hören Kinder die von Ursula Nägele vorgetragene Geschichte bei der grossen Laterne in Grabs.

Bild: Hanspeter Thurnherr

Jeden Abend leuchten vor der evangelischen Kirche Grabs und beim Schulhaus Widem Gams die überdimensionalen Laternen als Zeichen der Hoffnung und des Lichts. Auf den Laternen sind insgesamt vier Sujets aus der Weihnachtsgeschichte dargestellt: die Krippe, die Hirten, die drei Könige und der Engel.

Möglichkeit für einen Schwatz oder Austausch von Gedanken

Jeden Dienstag, also noch am 8., 15., und 22. Dezember, von 17 bis 19 Uhr sind Mitarbeitende aus dem Kirchgemeindeteam zusammen mit Freiwilligen vor Ort und freuen sich auf Gäste. «Wir schaffen mit dieser adventlichen Aktion in kleinem Rahmen Begegnungsmöglichkeiten, die gerade wegen Corona wichtig sind. Beispielsweise für einen Schwatz oder einen Austausch von Gedanken und erzählen um 17.30 und 18.30 Uhr eine Adventsgeschichte oder geben einen Impuls mit auf den Weg», sagt Michael Matter. Der Jugendarbeiter der Kirchgemeinde koordiniert die Aktivitäten rund um die Weihnachtslaternen.

Beispielsweise hörten bei der Eröffnung am vergangenen Dienstag in Grabs die Kinder eine von Ursula Nägele vorgetragene Geschichte. «Wir halten selbstverständlich die Coronaregeln ein und achten darauf, dass gleichzeitig nicht mehr als 15 Leute sich um die Laterne aufhalten und dass die angebotenen Kleinigkeiten zum Trinken und Essen im Sitzen eingenommen werden», erklärt Matter.

Weihnachtsmusik lädt zum Zuhören ein

An den anderen Tagen wird in Grabs zwischen 17 und 19 Uhr Weihnachtsmusik ertönen, in Gams jeweils an den Dienstagen. Nachmittags zwischen 14 und 17 Uhr wird die Weihnachtsmusik auch in der Kirche Grabs abgespielt und lädt so zum Hineinsitzen und Zuhören ein. Für jene, welche die Stille bevorzugen, ist die Kirche am Morgen offen.

Bei beiden Laternen hat Lea Eggenberger einen besonderen Adventskalender eingerichtet, mit einem kleinen Geschenk zum Mitnehmen. Das kann eine Geschichte, ein Tagesimpuls, eine Spielidee für die Familie oder ein Segensspruch sein.

«Gottes Wort ist die Kraftquelle»

Die Idee zu der schweizweiten Aktion mit den Laternen hatte Peter «Pesche» Stucky aus Lyss. Er ist Präsident der christlichen Werbeagentur C, bekannt für ihre Plakate mit gelben Bibelworten auf blauem Grund. Nun leuchten in dieser Adventszeit über 300 Laternen – 1,5 und drei Meter hoch – in der ganzen Schweiz im öffentlichen Raum. Dazu kommen noch viele 75 Zentimeter grosse Laternen für den Privatgebrauch und unzählige, welche man als Bastelbogen selber herstellen kann. In der aktuellen Zeit grosser Verunsicherung sei es wichtig, sich vor Augen zu halten, dass Gottes Wort die grosse Kraftquelle ist, sagt Peter Stucky.