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Ein Viertel der Schreinerlehrlinge sind Frauen

Alle 59 angetretenen Schreiner haben die LAP-Prüfung bestanden. 43 davon nahmen an der LAP-Feier ihr Fähigkeitszeugnis oder ihr Attest persönlich entgegen.
Heidy Beyeler
Die Absolventinnen und Absolventen aus dem Werdenberg und dem Obertoggenburg. (Bild: Heidy Beyeler)

Die Absolventinnen und Absolventen aus dem Werdenberg und dem Obertoggenburg. (Bild: Heidy Beyeler)

Seit Jahren pflegen die Schreiner an der Diplomfeier eine Tradition, die vielerorts Vergangenheit ist. An dieser Feier geht es nicht nur um die Übergabe der Fähigkeitszeugnisse oder Atteste. Nein, die Organisatoren des Verbandes Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten, Untersektion Sarganserland/Werdenberg, mit Präsident Cornelius Jäger, legen grossen Wert auf die Würdigung der Leistungen jener jungen Fachleute, die die Prüfung bestanden. Entsprechend wird die Zeremonie traditionell in Begleitung von Lehrmeistern und Eltern zusammen mit den Absolventen gefeiert; das gemeinsame Abendessen von Küchenchef Walter Planitzer in der Mensa des BZB gehört dazu. Rund 220 Personen haben dieses Jahr den Abend bis in späterer Stunde genossen – das ist Tradition.

Die Feier wurde geprägt von der persönlichen Ansprache von Beni Heeb, Rektor BZB. Eine Ansprache an die jungen Absolventen, die einen neuen Lebensabschnitt beschreiten und anhand verschiedener Aspekte ihre Zukunft verantwortungsvoll gestalten wollen.

Die Zeit kann nicht beherrscht werden

Eines ist aber gegeben, wie Beni Heeb in seinen Worten darlegte: «Der Mensch kann fast alles beherrschen – nur die Zeit nicht.» Aber was ist mit der Zeit? Kann der Mensch verhindern, dass die Welt immer älter wird und deshalb immer wieder neue Geschichtskapitel geschrieben werden müssen? Nein, der Mensch kann die Zeit nicht beherrschen, sagte Beni Heeb. Etliche Zeilen später stellt der begnadete Redner fest: «Ganz einfach: Wir sind gefordert, unsere Zeit sinnvoll zu nutzen.» Für seine Ausführungen erntete er Zustimmung. In knapp sechs Minuten hat es Beni Heeb geschafft, den Lehrabgängern – und allen Anwesenden – etwas auf den Lebensweg mitzugeben.

Musikalisch wurden die Feierlichkeiten von Dominik Zürn, Au, auszubildender Schreiner im zweiten Lehrjahr, begleitet.

Alle 59 Lernenden, die zur Lehrabschlussprüfung antraten, haben erfolgreich abgeschlossen. Das zeigt auch die Kompetenz der Lehrpersonen am BZB: Mit 100 Prozent erfolgreichen Absolventen ist die Anerkennung gerechtfertigt. Dazu braucht es auch engagierte Lehrmeister und begleitende Eltern. Diese Forderungen, Bemühungen oder Wünsche führen hin zum Thema Zeit. Das Referat von Beni Heeb hat Spuren hinterlassen. Die Anwesenden haben sich auf die philosophische Betrachtungsweise eingelassen.

Fast ein Viertel waren Frauen

Dass fast ein Viertel der Absolventen Frauen waren, freute oder überraschte das Publikum. Cornelius Jäger beurteilt den Trend als positiv. Er geht davon aus, dass künftig Frauen mehr und mehr Interesse für handwerkliche Berufe empfinden und sich dezidiert dafür entscheiden. «Wir brauchen diese Leute – besonders in der jetzigen Zeit werden gut ausgebildete Handwerker herzlich willkommen geheissen.»

Absolventinnen und Absolventen aus der W&O-Region
Schreiner EFZ:
Silvia Abderhalden, Unterwasser (Schreinerei Stolz, Unterwasser), Note 5.3; Michael Vetsch, Grabs (Gebr. Tischhauser AG, Buchs), 5.3; Roman Aggeler, Gams (Gebr. Schöb, Gams), 5.2; Anita Bischof, Stein (Schreinerei Stolz, Unterwasser), 5.2; Frieda Koller, Alt St. Johann (Neue Creaform AG, Krummenau), 5.2; Raphael Pirker, Grabs (Dütschler AG, Salez), 5.1; Florian Kunz, Grabs (Schreinerei Paul Stricker GmbH, Grabs), 5; Markus Bollhalder, Stein (Schöb AG, Gams); Enrico Flöss, Buchs (Gebr. Tischhauser AG, Buchs); Silvio Kühne, Trübbach (Bärtsch Otto, Trübbach); Laurin Benaja Schwendener, Buchs (Müntener & Vetsch AG, Buchs.
Schreinerpraktiker EBA: Amineab Maharezgi, Amden (EDU Montagen GmbH, Buchs); Fabian Meier, Haag (Hch. Vetsch AG, Grabs); Cornel Vogel, Widnau (Alpiger Holzbau AG, Sennwald).

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