Ein wichtiger Sieg für die Moral des FC Buchs

Im Duell Letzter gegen Vorletzter behält der FC Buchs die Oberhand. Die Werdenberger melden sich mit dem 1:0-Sieg beim FC Rebstein im Abstiegskampf zurück und verkürzen den Rückstand auf den FC Linth 04.

Robert Kucera
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Kevin Rohrer bejubelt das 1:0 für den FC Buchs, derweil sind die Spieler des FC Rebstein ziemlich bedient. (Bild: Robert Kucera)

Kevin Rohrer bejubelt das 1:0 für den FC Buchs, derweil sind die Spieler des FC Rebstein ziemlich bedient. (Bild: Robert Kucera)

In der 43.Minute erlöste Stürmer Kevin Rohrer sein Team und den Buchser Anhang mit dem Tor zum 1:0.

«Ich bin froh, stand ich im Strafraum am richtigen Ort. Ich erhielt den Ball pfannenfertig auf den Fuss – und haute ihn rein»

beschreibt Rohrer die letztlich matchentscheidende Situation. Es war quasi der Endpunkt einer Halbzeit, in welcher sich der FC Buchs redlich abmühte, ständig auf der Suche nach dem 1:0 war.

Einmal passte alles zusammen

Mal für mal klappte das Passspiel bis zum Strafraum hin. Doch vor Rohrers Tor misslang entweder die Flanke oder die Annahme des Balls klappte nicht wunschgemäss.

Doch in jener Minute passte für einmal alles. Spielertrainer Raphael Rohrer und Burak Eris leisteten sehenswerte Vorarbeit zum verdienten Führungstreffer.

Mit viel Kampf die Führung gehalten

Mit der ersten Halbzeit zeigte sich Kevin Rohrer nicht nur wegen seines Treffers zufrieden: «Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, den Ball gut laufen lassen.» Vom Fussballerischen her war ein Fortschritt zu vorherigen Rückrundenpartien erkennbar. Mit einem Nachteil: Die Gäste haben sehr viel investiert, um mit einem Vorsprung in die Pause gehen zu können.

Tatsächlich ging Buchs die Kraft aus, das gepflegte Passspiel wich in der zweiten Halbzeit der Taktik, mit langen und hohen Bällen zu operieren. «Es hat viel Kampf gebraucht», äussert sich der Torschütze zur zweiten Hälfte, in welcher es darum ging, den Sieg nicht mehr aus der Hand zu geben. Mit jeder Minute mehr auf der Anzeigentafel erhielt das 1:0 mehr Gewicht.

«Es war wichtig, dass wir noch vor der Pause ein Tor machen»

analysiert Rohrer treffend. Das fussballerische Nachlassen des FC Buchs blieb folgenlos. Zu schwach agierte der FC Rebstein in seinen Angriffsbemühungen und vermochte, wie die Werdenberger auch, nur selten echte Torgefahr zu säen.

Barrage-Spiele sind eine mentale Herausforderung

Da der FC Linth 04 II zu Hause mit 0:1 gegen den FC Weesen verlor, ist der FC Buchs nur noch vier Punkte vom rettenden Ufer entfernt – bei den Fairplay-Punkten weist Linth einen Vorsprung (36:53) auf.

«Diese drei Punkte gegen Rebstein waren für unsere Tabellensituation enorm wichtig» sagt Kevin Rohrer und ergänzt:

«Für die Moral war dieser Sieg sogar noch wichtiger. So ist das Gefühl des Gewinnens wieder zurückgekehrt.»

Er hofft, dass dieses Gefühl nun in die Kabine und in die Trainings mitgenommen werden kann. Denn im Abstiegskampf zählen nicht nur die Qualitäten am Ball.

«Wir müssen im Kopf bereit sein. Jetzt stehen uns noch vier Barrage-Spiele bevor, das ist eine rein mentale Frage.» Kevin Rohrer spricht aus Erfahrung. Zweimal musste er mit seinem Verein bereits absteigen. Auf die Nummer drei will er gerne verzichten.

«Nun ist es wichtig, dass es innerhalb der Mannschaft stimmt und dass alle innerlich brennen»

betont Rohrer. Der Glaube, sich doch noch über den Strich hieven zu können, muss bei jedem einzelnen vorhanden sein. Und was der Konkurrent macht, darf nicht interessieren: «Wir müssen auf uns schauen und dass wir das Maximum herausholen», sagt Kevin Rohrer und ergänzt: «Für die Moral war dieser Sieg sogar noch wichtiger. So ist das Gefühl des Gewinnens wieder zurückgekehrt.»

Er hofft, dass dieses Gefühl nun in die Kabine und in die Trainings mitgenommen werden kann. Denn im Abstiegskampf zählen nicht nur die Qualitäten am Ball. «Wir müssen im Kopf bereit sein. Jetzt stehen uns noch vier Barrage-Spiele bevor, das ist eine rein mentale Frage.» Kevin Rohrer spricht aus Erfahrung. Zweimal musste er mit seinem Verein bereits absteigen. Auf die Nummer drei will er gerne verzichten.

«Nun ist es wichtig, dass es innerhalb der Mannschaft stimmt und dass alle innerlich brennen»

betont Rohrer. Der Glaube, sich doch noch über den Strich hieven zu können, muss bei jedem einzelnen vorhanden sein. Und was der Konkurrent macht, darf nicht interessieren: «Wir müssen auf uns schauen und dass wir das Maximum herausholen.»