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Ein wahres Kleinod für Hobbygärtner in Buchs

Treffpunkt Familiengärten: Eine bunt gemischte Gesellschaft geniesst hier die freie Zeit im selbst angelegten Garten.
Heidy Beyeler
Edi Sedleger hat sich hier ein kleines Paradies mit Teich und Fischen sowie Beeren und Gemüse geschaffen. (Bild: Heidy Beyeler)

Edi Sedleger hat sich hier ein kleines Paradies mit Teich und Fischen sowie Beeren und Gemüse geschaffen. (Bild: Heidy Beyeler)

Insgesamt 77 Pächter hegen und pflegen ihren 300 Quadratmeter grossen Garten – jeder in seiner Manier. Und dennoch, es gibt klare Regeln in den Familiengärten, die es zu befolgen gibt. Ordnung muss sein bei den individuellen Vorstellungen von einem Garten. Jeder der 77 Gärten kann unterschiedlich angelegt und genutzt werden. Mindestens 50 Prozent der Fläche ist allerdings für den Anbau von Gemüse, Blumen, Obst und Beeren ein Muss.

Da und dort sieht man einen kleinen Teich neben einem gepflegten Flecken Rasen, wo sich die Besitzer fernab vom hektischen Leben entspannen. Daniel Gläser, Vorstandsmitglied, betreut in seinem Garten beispielsweise acht Bienenvölker, die dafür sorgen, dass Obst- und Beerenpflanzen und Fruchtgemüse tragen. Zwischen den einzelnen Gärten gibt es keinen Zaun.

Eine gepflegte Naturoase in Stadtnähe

Die Buchser Familiengärtner sind eine gesellige Truppe – und einem Fondue auch im Sommer nicht abgeneigt. (Bild: Heidy Beyeler)

Die Buchser Familiengärtner sind eine gesellige Truppe – und einem Fondue auch im Sommer nicht abgeneigt. (Bild: Heidy Beyeler)

In den Buchser Familiengärten geht es recht unkompliziert zu und her. Man trifft sich spontan zu einem Schwatz oder tauscht sich aus über Erfahrungen, die man beim Gärtnern macht. Jeweils am Samstag und Sonntag von 10 bis 12 Uhr und in den Wintermonaten zusätzlich auch am Dienstag von 14 bis 18 Uhr gibt es Gelegenheit sich zu treffen, wenn Rosmarie Klaus, Hüttenwartin, die Türen des grosszügig angelegten Vereinshauses öffnet. Übrigens, diese Lokalität ist ausgestattet mit Küche, Gasgrill, Schwedenofen und kann als Treffpunkt gemietet werden – auch von Nichtmitgliedern. Die Räumlichkeiten bieten Platz für 40 Personen und können für Treffen, Geburtstage, etc. genutzt werden.

Die Leute geniessen ihren Garten hier draussen in der Natur. «Ja, und die Gartenarbeit ist das beste Mittel als Ausgleich zur Hektik im Alltag», sagt ein Pächter, der gerade den Streifen des kleinen Rasenplatzes mähte. Spaziert man durch die gepflegte Anlage, spürt man die wohltuende Ruhe, die hier herrscht, eine Oase unweit von der Stadt Buchs entfernt.

Im Laufe der vergangenen 50 Jahren hat sich das Kleingartenleben in Buchs geändert, wie vieles andere auch.

«Früher formierten sich die Schrebergartenbesitzer geradezu zu Cliquen, das ist heute nicht mehr so»,

erinnert sich Edi Sedleger, Präsident Familiengärten-Verein. Durch die multikulturelle Gesellschaft hat sich die Beziehungspflege unter den Hobbygärtner etwas verändert.

«Man akzeptiert sich gegenseitig», liessen die anwesenden Mitglieder am Treffen zum Fondueabend erkennen. An solchen Anlässen kommen fremdsprachige Mitglieder kaum. Aber: «Wenn wir aktiv Leute brauchen für die Organisation von Anlässen oder für Arbeiten, bei denen die Vereinsgemeinschaft zuständig ist, stehen sie zuverlässig da. Wir können auf sie zählen, wenn sie direkt gefragt werden», sagt Edi Sedleger.

Beziehungspflege und spontane Gespräche

Eine kleine Verschnaufpause nach dem mühsamen jäten. (Bild: Heidy Beyeler)

Eine kleine Verschnaufpause nach dem mühsamen jäten. (Bild: Heidy Beyeler)

Der Verein organisiert während des Jahres verschiedene gesellschaftliche oder sportliche (z.B. Velotour) Anlässe. «Beziehungen werden heutzutage selektiv gepflegt. Es können Nachbarn sein, die wir schon lange kennen und freundschaftliche Beziehung pflegen. Ich bin seit 35 Jahren Mitglied des Vereins und freue mich, dass ich viel Zeit in der Anlage geniessen kann. Dabei kommt es immer wieder zu spontanen Gesprächen – auch über Garten und Pflanzen. Wir sind stolz auf unsere gepflegte Anlage», erzählt Edi Sedleger weiter.

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