Ein vielseitiges Konzertprogramm

Am traditionellen Unterhaltungsabend, der MG Sevelen im Gemeindesaal Sevelen gab, David Lüthi in seinem ersten öffentlichen Auftritt mit grossem Beifall sein Debüt als neuer Dirigent.

Hans Hidber
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Hoffnungsvoller Nachwuchs: Die Jungmusik Piccolo.
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Erster öffentlicher Auftritt: Dirigent David Lüthi. (Bild: Bilder: Hans Hidber)

Hoffnungsvoller Nachwuchs: Die Jungmusik Piccolo.

Der Gemeindesaal war schon lange vor Konzertbeginn pumpenvoll, ist doch der alljährliche Unterhaltungsabend der MG im Spätherbst ein gesellschaftliches Ereignis für die ganze Dorfgemeinschaft. Der Anlass stand unter dem Motto: damals, früher, heute, worunter vordergründig die Uniformgeschichte im Hinblick auf die Neuuniformierung im kommenden Frühjahr zu verstehen war, wie MG-Präsident Hansjürg Castelberg in seiner Begrüssung erklärte. Als besonderes Ereignis kündete er den ersten Auftritt des neuen, erst 25-jährigen Dirigenten David Lüthi an, der seit 1. September kompetent und in jugendlicher Dynamik den Dirigentenstab schwinge. Davon konnte sich das Publikum im Verlaufe des Konzertabends denn auch überzeugen. Als witziger Moderator führte Dario Wüest durch den gelungenen Abend.

Einstieg mit sympathischer Jungmusik Piccolo

Die Piccologruppe mit fünf Nachwuchs-Musiktalenten ist zwar noch ein zartes Pflänzchen; aber unter der Leitung und Betreuung von Rosmarie Toresan spielten sie voll motiviert und mit grossem Ernst zwei Stücke, ein drittes gemeinsam mit den «Grossen». Ein brausender Applaus belohnte die Piccolos für ihren Eins. Anschliessend erklangen im ersten Teil vor der Pause die Stücke El Gato Montes von Manuel Penella; Grönemeyer mit bekannten Melodien und Filmmusik «Moment for Morricone», worunter das «Spiel mir das Lied vom Tod» wohl den grössten Bekanntheitsgrad hat.

Der neue Dirigent hat sein Korps offensichtlich schon gut im Griff, und die angekündigte jugendliche Dynamik zog sich durchs ganze Programm. Zum Zuge kam auch Vizedirigent Markus Schwendener, der souverän Morricone’s Medley und den Schlussmarsch dirigierte.

Die Neuuniformierung optisch dargestellt

Nach der Pause, in der das Küchen- und Serviceteam alle Hände voll zu tun hatten, gab es die zweite musikalische Staffel mit der Biene Maja, The Blues Factory, Hey Brother, Michael Bublé in Concert und zum offiziellen Abschluss, wie es sich gehört, ein zackiger Marsch: «Frohes Wiedersehen». Dass das begeisterte Publikum noch Zugaben forderte, war vorauszusehen. Das Thema Neuuniformierung war auch optisch sichtbar: Uniformhüte dienten auf den Tischen als Behälter für Blumengestecke, und in einer Ecke gab es von einer Frauengruppe hergestellte kunstvolle Kreationen aus Uniformstoff: Täschchen für verschiedene Verwendungszwecke und andere nützliche Dinge, die auch am Weihnachtsmarkt beim Gemeindesaal vom kommenden Samstag, 24. November, erworben werden können.