Besucher haben in der Sennwalder Kirche ein musikalisches Feuerwerk genossen

Am vergangenen Sonntag verwöhnte das neu gegründete Streichorchester La Partita ein gebanntes Publikum mit musikalischen Perlen aus dem Barock und der Romantik am «Kisss»-Konzert in der reformierten Kirche Sennwald.

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Die Akustik der Grubenmann-Kirche in Sennwald erwies sich als massgeschneidert für das Streichorchester La Partita.

Die Akustik der Grubenmann-Kirche in Sennwald erwies sich als massgeschneidert für das Streichorchester La Partita.

Bild: Adrian Göldi

Zu Beginn des Abends erklang das Orgelkonzert Nr. 6 von G. F. Händel. Die Direktion für dieses Stück übernahm ad interim gleich der Konzertmeister, Robert Viski. Der eigentliche Dirigent des Orchesters, Karl Hardegger, hatte den Platz an der Orgel inne. Nicht weniger brillant folgte die Sinfonie in B-Dur von William Boyce. Steigernd, fast wie bei einem Feuerwerk, meldete sich Händel zurück. Diesmal mit der Suite in D-Dur für Trompete und Streichorchester. Solistisch glänzte hierbei Kurt Rothenberger.

Ein grosses Ganzes für Ohr und Auge

Als weiterer Star darf hier die aussergewöhnliche Akustik der Sennwalder Grubenmann-Kirche genannt werden. Der Raum ist wie massgeschneidert für La Partita. Helle Trompetenklänge, ein voluminöses, doch durchsichtig klares Streichorchester, die gründig weiche Orgel und nicht zuletzt das fein glitzernde Cembalo: Aus all dem entstand ein grosses Ganzes für Ohr und Auge. Einfach Barock! Die sensible und ausdrucksstarke Klangwelt von Edward Elgar beschloss den stimmigen Reigen mit der Serenade für Streichorchester in e-Moll. Nach einem wohlverdienten Applaus entliessen die Musikerinnen und Musiker des Streichorchesters La Partita mit einer Zugabe die äusserst zahlreichen Konzertbesucher in den fast schon frühlingshaft anmutenden Abend. (pd)