Ein bunter Melodienstrauss für die Bewohner vom Grabser Stütlihus

Der musikalische Pöstler Jürg Maurer erfreute die Stütlihus-Bewohner mit einem Konzert.

Hansruedi Rohrer
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Jürg Maurer sorgte mit Liedern von einst bis heute für Abwechslung bei den Bewohnerinnen und Bewohner im Stütlihus.

Jürg Maurer sorgte mit Liedern von einst bis heute für Abwechslung bei den Bewohnerinnen und Bewohner im Stütlihus.

Hansruedi Rohrer

Am Freitagnachmittag begrüsste Jürg Maurer die Bewohnerinnen und Bewohner im Stütlihus zu einer musikalischen Zeitreise und bereitete ihnen eine Freude. Der Hobbymusiker hatte sich im Innenhof postiert und war für alle gut sicht- und hörbar.

Besonders in dieser schwierigen Zeit, wo die Liebsten nicht zu Besuch kommen dürfen und wo man sich in vielen Situationen einschränken müsse, da sei ihm der Gedanke gekommen, hier einfach gerne Musik zu machen. Ein ganz grosses Lob sprach er eingangs auch für das Pflegepersonal aus:

«Für den täglichen Einsatz, den ihr für das Wohlergehen der Bewohner leistet und dass es ihnen gut geht. Und vor allem auch, dass es Euch als Pflegepersonal gibt.»

Es waren bekannte Lieder von damals bis heute, Oldies, beschwingte Weisen und auch Klänge im Mölltalerstil, welche in der Folge zu hören waren.

Maurer wohnt und arbeitet seit 20 Jahren in der Region

Jürg Maurer wohnt im Forst am Grabserberg und ist Pöstler in Grabs und Buchs. Der gebürtige Berner, der seinen Dialekt in der Ostschweiz nicht verlernt hat, kommt aus Münsingen. Am Osterdienstag des Jahres 2000 übersiedelte er nach Grabs, wo auch gleich sein erster Arbeitstag in der Post erfolgte.

Musik ist sein Hobby, und je nach Wunsch tritt er auch gerne auf. 1996 war er sogar im Grand Prix der Volksmusik in Interlaken vertreten; Sepp Trütsch war damals Moderator. Mit seinem Auftritt ermöglichte Jürg Maurer nun auch den Grabser Stütlihus-Bewohnern ein musikalisches Vergnügen.