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Ein bisschen Folk, Pop und Jazz: Die Musikschule Sarganserland gab ein Konzert

Vor gefüllten Reihen ging kürzlich das Schüler-Lehrerkonzert der Musikschule Sarganserland (MSS) zum dritten Mal in Folge überaus gelungen über die Bühne. Das Interesse und der Applaus fielen gebührend gross aus.
Angela Adank
Elisabeth Plaku, Leiterin und Dirigentin des Irish Folk und Tango Orchesters. (Bild: PD)

Elisabeth Plaku, Leiterin und Dirigentin des Irish Folk und Tango Orchesters. (Bild: PD)

Wer pünktlich oder sogar etwas zu spät kam an diesem Nachmittag, der hatte das Nachsehen im «Sternen»-Saal, denn bereits eine Dreiviertelstunde vor Konzertbeginn füllten sich die ersten Reihen. Bei der Begrüssungsrede von Musikschulleiter Martin Egert waren dann restlos alle Sitzplätze im Saal sowie auf der Tribüne, besetzt. «Die dritte Auflage unseres Jahreshighlights ist vielversprechend abwechslungsreich mit folkigen, poppigen und jazzigen Teilen. Geniessen sie es einfach», mit diesen Worten eröffnete Egert das Konzert der Musikschule Sarganserland, an die auch die Gemeinde Wartau angesiedelt ist.

Unterschiedliche Schwerpunkte

Wie der Schulleiter antönte, stand an diesem Konzertnachmittag für fast jeden Musikliebhaber etwas auf dem Programm und liess die Besucher für zwei Stunden in die Welt der Töne, Rhythmen und Klänge eintauchen. Was die Lehrpersonen mit ihrer Schülerschaft, ergänzend durch Ehemalige und Zuzügern, auf die Beine stellten, war eine Klasse für sich.

So waren nicht weniger als 68 Musiker und Musikerinnen, jung und alt gemischt, involviert in Elisabeth Plakus Irish Folk und Tango Orchester, das sich zusammensetzte aus dem Musikschulorchester, dem kleinen Orchester und den Instrumentenensembles.

13 verschiedene Instrumente nahmen das Publikum in die irische und argentinische Welt mit: Violine, Cello, Kontrabass, Harfe, Querflöte, Blockflöte (Sopran, Alt, Tenor), Oboe Fagott, Klarinette, Saxofon, Akkordeon, Gitarre und das E-Piano verträumten und verzauberten mit ihren sanften aber auch rassigen Tönen. Das Orchester wirkte harmonisch und kraftvoll zugleich und Plaku unterstrich mit ihrer professionellen, souveränen und ruhigen Art die Orchesterleitung. Mehr Temperament und Bewegung brachte der zweite Konzertteil mit sich: Der Kinderchor Simpsons mit Band liess sich durch 14 Primarschulkinder aus Mels und weiteren Gesangsschüler und -Schülerinnen verstärken. Gesangssolistin Claudia Saborowski übernahm mit starker und wuchtiger Stimme den Lead. Der Kinderchor folgte ihr dabei und unterstrich die vier Pop- und Rockklassiker, wie beispielsweise «Another Brick in The Wall und Alperose», mit einstudierten Choreografien, die unter der Leitung von Christine Sonder entstanden. Eine grossartige Arbeit, die Sonder leistete und mit viel Beifall strahlende Sänger und Sängerinnen von der Bühne treten liess. Egert betonte, dass er stolz auf die besonders grosse Palette der MSS sei. Zweifelsohne meinte er damit auch die Wiederauferstehung der Big Band zwecks dieses Anlasses unter der Leitung von Patrick Rothenberger. Die fünf Jazzstücke, die von Rothenberger selbst ausgesucht und zusammengestellt wurden, waren hochstehend und anspruchsvoll, wirkten jedoch locker und leicht.

Nur die einzelnen Solostücke, gespielt von Emil Scheibenreif (Saxofon Alt), Ronny Oberholzer (Saxofon Tenor), Silas Zeller (Posaune), Dominik Eberle (E-Gitarre), Pirmin Schädler (Piano) und Patrick Rothenberger (Trompete) liessen die Virtuosität erahnen. «Der Aufwand für eine Big Band in diesem Format ist sehr gross. Die heutige Formation war ein Projekt», betonte Rothenberger abschliessend. Ein Projekt, für welches das Publikum eine weitere Zugabe einforderte.

Schlusspunkt durch Big Band

«Gfetzt und gfeggt» habe das Konzert allemal, meinte Egert zum Abschluss und sprach allen Beteiligten seinen Dank aus. MSS-Präsident Meinrad Gartmann liess es sich nicht nehmen auch dem Schulleiter Egert zu danken, der sein Amt im nächsten Schuljahr abgeben wird. «Auch wenn ich in Pension gehe, der ‹Sternen›-Saal ist für das 2019 schon vorreserviert», so Egert humorvoll. Und auch dann gilt bestimmt wieder, je früher das Erscheinen, desto besser der Sitzplatz.

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