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Ein Abend zum Geniessen als Dank für ehrenamtliche Arbeit

Zum 19. Mal hat die Förderstiftung des Casinos Bad Ragaz Personen eingeladen, die in ihren Gemeinden Freiwilligenarbeit leisten. Sie kamen in den Genuss eines zauberhaften Abends.
Leo Coray
Zauberhafte Musik: 20 junge Musikerinnen und Musiker des Ensembles Esperanza und Star-Cellist István Várdai (Mitte) unterhalten die Gäste der Casino-Förderstiftung aufs Beste. (Bild: Leo Coray)

Zauberhafte Musik: 20 junge Musikerinnen und Musiker des Ensembles Esperanza und Star-Cellist István Várdai (Mitte) unterhalten die Gäste der Casino-Förderstiftung aufs Beste. (Bild: Leo Coray)

Zunächst informierte Stiftungsratspräsident Patrick Vogler, zugleich CEO des Grand Resorts Bad Ragaz, dem das Casino gehört, die 35 eingeladenen Gäste beim Apéro im Kursaal über das Casino und die Förderstiftung. Wie er sagte, lief das am 27. Dezember 2002 eröffnete Casino bisher sehr gut. Seit Anfang dieses Jahres sei allerdings ein markanter Einnahmenrückgang zu verzeichnen, hervorgerufen durch die Eröffnung zweier neuer Casinos in Liechtenstein. Laut Vogler liefert das Casino Bad Ragaz jährlich rund neun Millionen Franken Spielbankenabgabe ab, wovon 60 Prozent an die AHV und 40 Prozent an den Kanton St. Gallen zur Tourismusfinanzierung gehen. Hinzu kommen noch rund 800 000 Franken Ertragssteuer. «Wir gehören zu den besten Steuerzahlern im Kanton St. Gallen», sagte Vogler.

Finanzielle Unterstützung

Die am 27. November 2002 gegründete «Förderstiftung für die Region Sarganserland-Walensee-Werdenberg der Casino Bad Ragaz AG» bezweckt, in der Region gemeinnützige Anlässe und Projekte in den Bereichen Kultur, Sport, Soziales, öffentliche Gesundheit, Bildung und Tourismus finanziell zu unterstützen. Dafür standen bisher pro Jahr bis zu 330 000 Franken zur Verfügung. 60 Prozent davon erhalten die Region Sarganserland-Walensee-Werdenberg, 30 Prozent die Ferienregion Heidiland und zehn Prozent der Stiftungsrat zur Durchführung von jährlich zwei bis drei sogenannten VIP-Anlässen. Die VIP-Gäste werden jeweils von den 20 Gemeinden im Einzugsbereich der Förderstiftung gemeldet . Es handelt sich dabei um Leute, die sich im Bereich der ehrenamtlichen Freiwilligenarbeit besonders hervorgetan haben.

Am 19. VIP-Anlass kamen die eingeladenen Gäste zunächst in den Genuss eines gut einstündigen Konzerts der Sonderklasse. 20 junge Streicherinnen und Streicher von 18 bis 25 Jahren des Ensembles Esperanza spielten Werke von Joseph Haydn, George Gershwin, Duke Ellington und weiteren Komponisten. Die Kompositionen waren teilweise von dem in New York lebenden Schweizer Komponisten und Saxofonisten Daniel Schnyder für Streichorchester neu arrangiert worden. Unterstützt wurde das Orchester vom Weltklasse-Cellisten István Várdai sowie von Daniel Schnyder am Saxofon. Das Ensemble Esperanza wurde 2015 von der Internationalen Musikakademie Liechtenstein gegründet und gibt seither mehrmals jährlich Konzerte in vielen Ländern. Konzertmeisterin ist die französisch-armenische Spitzengeigerin Chouchane Siranossian. Dem Ensemble Esperanza wird am 14. Oktober in Berlin der Preis Opus Klassik (Nachfolger des Echo Klassik) für die Nachwuchsförderung des Jahres verliehen.

Zu Ehren Aznavours

Ein weiterer Höhepunkt war das Galadinner, das einmal mehr einen Beweis lieferte für die überragende Kochkunst, die im Grand Resort Bad Ragaz gepflegt wird. Sozusagen als zweites Dessert entschloss sich das Ensemble Esperanza zu einem Spontanauftritt in Erinnerung an den vor wenigen Tagen verstorbenen französisch-armenischen Chansoniers Charles Aznavour. Die feinfühlige Interpretation des weltberühmten Aznavour-Chansons «She» sowie das von Daniel Schnyder neu arrangierte und ebenfalls bekannte irische Volkslied «Geensleeves» verzauberten die Gäste ein weiteres Mal.

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