Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Bernd Hauswirth zeigt Edles aus dem Porzellanatelier

Bernd Hauswirth aus Sevelen zeigt in den Kundenräumlichkeiten der Werdenberger Raiffeisenbank-Filiale Trübbach einige seiner feinsten Kunstwerke.
Hansruedi Rohrer
Der Porzellanmaler Bernd Hauswirth zeigt einige seiner besonderen Bilder und prächtigen Designobjekte. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Der Porzellanmaler Bernd Hauswirth zeigt einige seiner besonderen Bilder und prächtigen Designobjekte. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Sie sind eher selten: Porzellanbilder mit Gold, Silber, Platin oder Palladium und mit Blattgold-Rahmen sowie äusserst ansprechend bemalte Vasen, Teller oder Schalen aus Porzellan. Der gelernte Porzellanmaler Bernd Hauswirth zeigt in der Raiffeisenbank Trübbach nun solche Werke, die er in seinem Atelier in Sevelen kunstvoll herstellt. Die Rohlinge – als weisse Porzellangegenstände – besorgt er in bekannten Manufakturen in Deutschland, wie Kaiser, Rosenthal oder Goebel.

Im Atelier werden die Stücke veredelt, das heisst, sie werden bemalt oder nach dem Brennen auch mal mit Hunderten von Swarovski-Steinchen bestückt. So entstehen Designerobjekte als Unikate. «Jedes Stück ist wieder anders», verrät der Künstler. Denn, wenn Bernd Hauswirth einen Rohling vor sich hat, denkt er sich zuerst eine Idee aus. Erst dann wird das Sujet auf das Porzellan vorgezeichnet und je nachdem Matt- oder Glanzgold aufgetragen oder auch mit anderen Farben versehen.

Werke brauchen Geduld und einen feinen Pinselstrich

Das seltene Kunsthandwerk hat Bernd Hauswirth nach der Pension wiederentdeckt. «Als ausgefülltes Hobby sozusagen», meint er. Derartige Werke können nicht auf die Schnelle produziert werden. Da braucht es Geduld und einen feinen Pinselstrich. Es sind auch die Einzelheiten, welche die verschiedenen Objekte auszeichnen. Filigrane Sujets enthalten besonders auch die drei ausgestellten handgemalten Porzellanbilder. Im weiteren sind noch sehr präzis gemalte Aquarellabbildungen von Schlössern der Region zu sehen. Auch in dieser Maltechnik zeigt der Künstler seine ruhige Hand.

Bernd Hauswirth kam im Jahre 1963 in die Schweiz, wo er bei der Seveler Porzellan-Firma Ottlinger angestellt wurde. Später arbeitete er auch in Liechtensteiner Ateliers. Die Ausstellung in Trübbach dauert bis 15. April.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.