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Trocknungsanlage in Gams: Durchschnittliche Menge produziert

Die Aktionäre der Landwirtschaftlichen Trocknungsanlage AG Gams und Umgebung trafen sich zur 58. ordentlichen Generalversammlung im Restaurant Schäfli.
Hansruedi Rohrer
VR-Präsident Werner Hofmänner mit dem Trocknungsteam Daniel Wessner (neu), Roman Stoop, Thomas Stricker, von links. (Bild: Hansruedi Rohrer)

VR-Präsident Werner Hofmänner mit dem Trocknungsteam Daniel Wessner (neu), Roman Stoop, Thomas Stricker, von links. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Werner Hofmänner als Präsident des Verwaltungsrates begrüsste am Freitagabend auch ehemalige Verwaltungsräte zur jährlichen Versammlung. Nach einer Gedenkminute für verstorbene Aktionäre konnten die Geschäfte speditiv behandelt werden. Im Jahresbericht hielt der Präsident fest, dass in der Region an den meisten Standorten gute bis sehr gute Maiserträge geerntet werden konnten. Dies sei der erst später eingesetzten Trockenheit im heissen Sommer 2018 zu verdanken. Die grössten Folgen habe das heisse Jahr im Futterbau hinterlassen. «Während der erste Schnitt meist in guter Qualität und Quantität geerntet werden konnte, litt der Futterbau immer stärker wegen der andauenden Hitze».

Trocknungsanlage produzierte rund 1200 Tonnen

Trotz den hohen Temperaturen im vergangenen Jahr konnte in der Anlage eine durchschnittliche Menge produziert werden, nämlich 1212 Tonnen Trockengut. Das sind 240 Tonnen weniger als im Vorjahr. Zur Erinnerung: Im Jahr 1961 wurden lediglich insgesamt 421 Tonnen Trockengut produziert. Die Angestellten der Trocknungsanlage haben aber ein intensives Arbeitsjahr hinter sich. Die Trocknungsanlage in Altstätten wurde abgebrochen und die brauchbaren Teile nach Gams transportiert. Dort baute man gleichzeitig die Trommel und andere Teile aus, um sie mit den neueren Anlageteilen zu ersetzen. Pünktlich auf die Saison 2018 war die Trocknungsanlage Gams startklar.

Der Umbau konnte mit den eigenen Leuten bewerkstelligt werden. Am meisten zu schaffen mache ihm der Gaspreis, sagte Werner Hofmänner an der Versammlung. Dieser habe auf den Trocknungstarif den grössten Einfluss. Dieser Preis stieg zum Vorjahr um 18 Rappen pro Kubikmeter Gas, nämlich von 60 auf 78 Rappen.

Die Jahresrechnung 2018 schliesst mit einem Verlust von 1617 Franken. Auf eine Dividendenauszahlung wurde diesmal verzichtet. Der Verwaltungsratspräsident dankte nicht nur den Aktionären für das grosse Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit, er erwähnte auch die hervorragende Arbeit des Trocknungspersonals.

Ins Team eingetreten ist dort neu Daniel Wessner aus Gams. Werner Hofmänner leitete nach kurzer Versammlungsdauer über zum kulinarisch-gemütlichen Teil des Abends.

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