Durchführung der Sportwoche ist weiterhin offen

Für die Sportwoche vom 3. bis 7. August kann man sich weiterhin anmelden.

Robert Kucera
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Abgebrochene Meisterschaften, verschobene und abgesagte Grossanlässe – das Frühjahr bescherte dem Schweizer Sport eine Zeit der Inaktivität. Zudem wisse man noch nicht, was der Sommer bringt. Von einer gewissen Unsicherheit ist auch die Sportwoche vom 3. bis 7. August betroffen.

Da die Durchführung aber erst in drei Monaten ansteht, ist Aktivismus betreffend einer definitiven Absage oder das Bekanntgeben der definitiven Durchführung nicht vonnöten. «Ich bin optimistisch gestimmt», äussert sich Bigna Gruber, welche die Organisationsleitung innehat. Sie sieht einen wichtigen Vorteil der Sportwoche: Die Kinder sind bei der Ausübung ihres Sports weit verteilt, in einer Gruppe befinden sich meist 15 bis 25 Teilnehmer.

8 von 33 Kursen im Werdenberg sind ausgebucht

Seit Mitte März kann man sich für Kurse der Sportwoche anmelden, die Frist läuft erst Ende Mai ab. «Ich bin so weit zufrieden. Die Tausender-Marke wurde bereits geknackt», informiert Gruber. Doch sie spürt aus den Anmeldungen dennoch die Unsicherheit in der Bevölkerung heraus. Sie bezeichnet den Anmeldefluss als «zögerlich». Die Zahlen sind deutlich tiefer als in den Vorjahren.

Im Werdenberg sind es gerade mal 221 Anmeldungen. Im Vorjahr waren es zum selben Zeitpunkt über 300 Kinder und Jugendliche, die sich für eine Teilnahme an der Sportwoche entschieden haben. Markant ist der Unterschied zwischen beliebten Kurs und jenen, die bislang gemieden werden. Von 33 Kursen in der Region Werdenberg sind deren acht (je zweimal Einrad, Tischtennis und Unihockey sowie Kids Buchs und Reiten) bereits ausgebucht. 14 Kurse erreichen derzeit nicht mal einen Viertel der Maximum-Kapazität.

Spätestens Mitte Juli muss ein Entscheid gefällt werden

Ob die bereits über 1000 angemeldeten Kinder und Jugendlichen im Sommer eine Enttäuschung in Form einer Absage der Sportwoche erleben, hängt von den künftigen Entscheiden des Bundes ab. Für Bigna Gruber gibt es derzeit nur ein Motto: Abwarten. Ihr grosser Vorteil ist die Zeit. Die Sportwoche-Deadline ist, wie Gruber festhält, Mitte Juli. «Spätestens dann muss ein Entscheid gefällt werden. Schliesslich müssen noch die Hallen gebucht werden.»

Um jeden Tag vor Mitte Juli wäre sie natürlich froh. Je früher man die restlichen Arbeiten anpacken kann, desto besser. Zudem müsste man Kinder und Eltern aber auch die vielen freiwilligen Leiter nicht noch länger in Unsicherheit, was die Durchführung der Sportwoche angeht, zurücklassen. Wie Gruber betont, müsse der Entscheid aber so gefällt werden, dass dieser für Projekt Sportwoche auch stimmt. Erst wenn Klarheit herrscht, könne man auch abwägen, ob wirklich alle Kurse stattfinden sollen und dürfen.